Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin

Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin
Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin

Die Baubranche in Berlin boomt. Knapp 150.000 neue Einwohner in drei Jahren, der Bedarf an Wohnungen für Neuzugezogene sowie der Trend zu kleineren Haushalten führen zu einem sehr großen Bedarf an neuem Wohnraum. Die dadurch entstehenden Pläne des Senats für neue Wohngebiete wecken schnell das Interesse von denjenigen, die sich eine Eigentumswohnung kaufen möchten, ganz gleich ob sie für die eigene Verwendung oder zur Weitervermietung gedacht sein soll.

Gleichzeitig ist ein steigender Bedarf an Wohnungen interessant und lohnenswert für diejenigen, die Immobilieneigentum besitzen und nicht benötigte Eigentumswohnungen aufgrund der hohen Nachfrage teuer wieder verkaufen können.

Optimale Zielgruppen für die zu verkaufende Eigentumswohnung finden

Wer seine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte sich bei einer sehr großen Nachfrage wie in Berlin immer mit dem Gedanken beschäftigen, welches denn die attraktivsten Zielgruppen sind und wie man diesen die Wohnung optimal schmackhaft machen kann.

Bisher zur Miete wohnende Interessenten können optimal überzeugt werden, indem ihnen nicht nur die Vorzüge der Wohnung aufgezeigt werden, sondern auch die Ersparnisse, die sie im Vergleich zum Mietverhältnis genießen können sowie die entstehende Altersvorsorge aus Stein.

Eine entsprechend vorliegende und mit realistischen Werten gefüllte Gegenüberstellung – Miete gegen Eigentum – kann die andere Seite sehr schnell überzeugen. Interessant sind auch Rentner, welche sich dazu entschließen, ein vorhandenes Haus gegen eine Eigentumswohnung einzutauschen.

Hier gelten altersgerechte Vorteile einer Wohnung und der Umgebung zu optimalen Verkaufsargumenten. Optimale Unterstützung bei einem Verkauf kann ein Makler beisteuern. Dieser hat natürlich seinen Preis, dafür weiß er aber genau über die Märkte in der Hauptstadt Bescheid und kennt zudem sehr viele Kontakte, die hilfreich sind, um die Eigentumswohnung nicht unter Wert verkaufen zu müssen.

Der richtige Wert für die Wohnung

Beim Thema „nicht unter Wert verkaufen“ ist es natürlich wichtig, eine Ahnung davon zu haben, für wie viel die eigene Wohnung verkauft werden kann. Hier spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die einen schnell den Überblick verlieren lassen.

Den bedeutendsten Einfluss auf den Verkaufspreis haben sicherlich die Lage und der Zustand der Wohnung.
Gleichzeitig wird der Preis von weiteren Faktoren bestimmt: So kann für Altbau- und natürlich Neubauten mehr Geld verlangt werden als für Immobilien aus den 50er bis 70er Jahren. Die Anzahl der Zimmer ist ebenso bedeutend wie das Vorhandensein von Garten, Terrasse oder Balkon.

Oft zahlen Interessenten gern mehr für eine Wohnung, die nicht im Erdgeschoss liegt, weil die Wohnräume über mehr Licht verfügen und zahlreiche Menschen ebenerdig sehr viel mehr Angst vor Einbrechern haben als in den höheren Etagen. Gerade Dachgeschosswohnungen werden durch Aufstockungen und Ausbau der Dachstühle vielerorts neu geschaffen und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Vermietete und freie Wohnungen sorgen ebenfalls für unterschiedliche Preise, was bei einem Verkauf, beziehungsweise bei der Festlegung des Preises, berücksichtigt werden muss. Hier lohnt sich die Hinzunahme eines Experten, der eine Wohnung unabhängig bewerten kann.

Gemeinschaftseigentum als hemmender Faktor beim Wohnungsverkauf

Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern sind eine attraktive Variante, Wohneigentum zu besitzen, ohne ein ganzes Haus kaufen zu müssen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Wirkung einer Eigentümergemeinschaft auf Interessenten bei einem eventuellen Verkauf der Wohnung. So kommt es bei den Käufern häufig zu Zweifeln an der Attraktivität eines Objektes, wenn sie beispielsweise mit Entscheidungen der Vergangenheit durch die Gemeinschaft nicht einverstanden sind und daher nicht ohne weiteres Teil dieser Gemeinschaft werden möchten.

Das Vorkaufsrecht eines Mieters beim Verkauf der Wohnung

Ist man selbst Mieter einer Wohnung, die der entsprechende Eigentümer plötzlich verkaufen möchte, sollte man immer drei Dinge im Hinterkopf behalten.

Wichtig ist vor allem das Vorkaufsrecht, weil alles andere nicht wirklich oder schwierig zu beeinflussen ist. Das Vorkaufsrecht bedeutet nichts anderes, als dass der Mieter vom Vermieter das Recht eingeräumt bekommen muss, die Wohnung zu den gleichen Bedingungen wie der potenzielle Käufer zu erwerben. Um auf diese Art und Weise die Wohnung dann als Eigentümer und nicht mehr als Mieter weiter bewohnen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Mehrfamilienhaus, in dem sich die Wohnung befindet, wird erstmals in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt.
  • Das Mehrfamilienhaus, in dem sich die Wohnung befindet, wird nicht als Ganzes verkauft.
  • Der Eigentümer verkauft an Fremde und nicht an Familienmitglieder.
  • Es besteht bereits ein Kaufvertrag, in den der Mieter einsteigen kann.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, muss der Vermieter den Mieter über seine Pläne und über das bestehende Vorkaufsrecht informieren. Das geschieht meistens schriftlich mit einer beigefügten Kopie des relevanten Kaufvertrags. Der Mieter hat dann innerhalb der angegebenen Frist oder der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit von zwei Monaten die Gelegenheit, dem Verkäufer mitzuteilen, ob er zu den gleichen Konditionen sein Vorkaufsrecht ausüben und die Wohnung selbst kaufen möchte.

Attraktive Villen im Charlottenburger Ortsteil Westend

Attraktive Villen im Charlottenburger Ortsteil Westend

Wer auf der Suche nach einem attraktiven Eigenheim in Berlin ist, sollte nicht vor den Toren Charlottenburgs Halt machen. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf lohnt sich nämlich jederzeit ein Besuch des Ortsteils Westend. Viele Teile von Westend, die heute als Neu-Westend bezeichnet werden, erscheinen im typischen Berliner Ambiente aus Reihen- und Mietshäusern. Der ursprüngliche und nach dem vornehmen Stadtteil von London benannte Teil von Westend wurde als attraktive Villenkolonie geplant, in denen bezaubernde Häuser und Villen das Bild bestimmen.

Die Entstehung der Villenkolonie

Um das Jahr 1860 herum wurden die Grundsteine für die Villenkolonie Westend gelegt, welche sich zwischen der Ahornallee im Osten und der Kirschenallee im Westen sowie der Platanenallee im Süden und der Akazienallee im Norden erstreckt. Die im Jahr 1866 gegründete „Kommandit-Gesellschaft auf Actien Charlottenburger Baugesellschaft Westend“ erstellte einen Parzellierungsplan, welcher Grundstücke von ungefähr 800 Quadratmetern auswies und vor allem Interessenten aus dem gehobenen Mittelstand ansprechen sollte.

Zum größten Teil waren es aber Käufer aus der Oberschicht, die sich den Genuss der Villen gönnten und von der attraktiven Lage profitieren wollten. Für die Villenkolonie wurde bewusst die Region westlich der Industriegebiete gewählt, weil die dort entstehenden industriellen Abgase durch den Westwind gen Osten getragen wurden und die Luft über den Villen von deutlich höherer Qualität blieb, was zudem durch die 25 Meter über der Spree befindliche Lage auf der Anhöhe des Teltow verstärkt wurde.

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Die Pläne überstanden schwierige Zeiten

Unter dem Einfluss des Deutsch-Österreichischen Krieges und der dadurch herrschenden Unsicherheit geriet die Gründung der Villenkolonie mehrmals ins Stocken. Für die insgesamt 400 angedachten Parzellen wurden bis zum Jahr 1868 nur 24 Käufer gefunden, was zusätzlich zu finanziellen Problemen und der Auflösung der Gesellschaft führte.

Mit der „Westend-Gesellschaft H. Quistorp & Co. zu Berlin“ fand sich eine neue Gesellschaft, die die Pläne für das Villenviertel umsetzen wollte. Die führende Hand war dabei Heinrich Quistorp, der sich der weiteren Entwicklung Westends annahm. Er erschuf neben der Errichtung der Villen einen kleinen Wasserturm sowie ein kleines Wasserwerk, welches anschließend aber durch ein ebenfalls von ihm geplantes großes Wasserwerk am Teufelssee abgelöst wurde. Dieses heute als Naturschutzzentrum „Ökowerk Berlin“ geltendes Wasserwerk hatte solche Ausmaße, dass es zusätzlich noch in der Lage gewesen wäre, ganz Charlottenburg mit Wasser zu versorgen. Zudem wollte er sich mit dem 80 Meter hohen und 60 Meter im Durchmesser messenden Germaniaturm ein Denkmal setzen. Dieser Wasserturm wurde aber niemals fertig gestellt und später abgerissen.

Die Gründerkrise im Jahr 1873 führte zum Konkurs der Westend-Gesellschaft, wodurch die Baupläne erneut gestoppt wurden und zahlreiche, der schon fertig gestellten Villen leer standen. Erst zum Ende der 1870er Jahre kam es zu einer gewissen Entspannung, der dann eine enorme Explosion der Bevölkerung rund um und in Berlin zu Gute kam. Der Aufschwung ereilte Westend und plötzlich war alles bebaut und eine neue, sehr beliebte Wohngegend war erschaffen, in der sich vor allem die wohlhabenden Bürger und Beamten niederließen.

Die Villenkolonie heute – eine beliebte und attraktive Wohngegend

Heute ist die Villenkolonie eine beliebte Wohngegend, für die in großen Teilen die Erhaltungsverordnung zum Erhalt der städtebaulichen Eigenart als eines der ältesten Berliner Villengebiete greift. Die Erhaltungsverordnung wird mit dem herrlichen Zusammenspiel von villenartigen und in professionell gestalteten Gärten stehenden Einfamilienhäusern, attraktiven Plätzen und den öffentlichen, begrünten Straßen begründet wird.

Wer also unweit des Zentrums der Hauptstadt den Genuss der eigenen Villa und einer traumhaften Umgebung genießen möchte, sollte sich mit seinen Immobilienplänen immer auch in Westend umsehen, wo eine der vielen, verschiedenen wohnbaulichen Facetten der Hauptstadt auf sich aufmerksam macht.

Siemensstadt und Staaken – Spandau eine gute Alternative für eine neue Wohnung?

Siemensstadt und Staaken – Spandau eine gute Alternative für eine neue Wohnung?

Spandau gehört nicht zwingend zu den Bezirken in der Hauptstadt Berlin, die man in Berlin als attraktiv und Lieblingsziele derjenigen zählt, welche einen Standort für ein neues Zuhause suchen. Vor allem die Gebiete Siemensstadt und Staaken geraten dabei immer wieder in die Schlagzeilen und dennoch lohnt es sich, dort die Möglichkeiten und Pläne für neue Immobilien zu verfolgen.

Siemensstadt – die Entwicklung einer Arbeitersiedlung

Im Zuge der Niederlassung der Unternehmen Siemens und Halske sowie der Tochtergesellschaft Siemens-Schuckert entstand damals die als Siemensstadt bezeichnete Siedlung am Ostrand von Spandau. Noch heute ist die Gegend geprägt von den Industrieanlagen und den auf den Nonnenwiesen gegründeten Wohnsiedlungen, die ein hohes Maß an Grünflächen beinhalten. Außerdem zählt zur Siemensstadt die Insel Gartenfeld mit weiteren Anlagen der Firma Siemens. Ursprünglich handelte es sich also um eine Siedlung, die den Werksangehörigen ein Zuhause in unmittelbarer Nähe zu ihrem Arbeitsplatz bieten sollte.

Im Laufe der Zeit sorgten die allerdings sehr einfach gehaltenen Wohnanlagen, insbesondere in den Gebieten der zahlreichen Hochhäuser, für soziale Brennpunkte, die die Wohngegend in ein schlechtes Licht rückten. Gleichzeitig sorgten diverse Investitionen dafür, dass vor allem die aus den 30er Jahren stammenden und einen verwunschenen Eindruck hinterlassenden Mehrfamilienhäuser zu begehrten Immobilien wurden.

Attraktivität erlangte die Großsiedlung Siemensstadt dann zusätzlich durch die Ehrung, von der UNESCO im Jahr 2008 zum Weltkulturerbe ernannt zu werden. Heute ist die Lage attraktiv, weil man es nicht weit bis in die Innenstadt hat, die A100 als Stadtautobahn schnell erreichbar ist und der Tegeler Forst und die Jungfernheide als Ausflugsziele zur Erholung in der Natur problemlos mit dem Fahrrad angesteuert werden können.

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Der neu gestaltete Jugendweg für eine attraktivere Siemensstadt

Aktuell gibt es Planungen im Jugendweg der Siemensstadt, die nach langer Zeit einmal wieder ein Neubauprojekt im Kiez bedeuten. Dabei sind positive Äußerungen genauso vorhanden wie die skeptischen Meinungen der Bewohner des Viertels. Während die besorgten Anwohner vor allem Probleme aufgrund der zu wenigen Parkplätze befürchten, wenn die geplanten 116 Mietwohnungen fertig sind, macht sich die andere Seite durchaus Hoffnung auf eine große Aufwertung der Siedlung am Jugendweg.

Zwei Häuser mit 5 Etagen und später noch einmal weitere zwei Gebäude mit vier Etagen bieten eine große Auswahl von Wohnungen, deren Größe zwischen 52 und 115 Quadratmetern liegt. Aufzüge, Fußbodenheizung, komplette Einbauküchen und Barrierefreiheit in den insgesamt 28 Erdgeschosswohnungen versprechen zudem einen attraktiven Wohnraum für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Auch die bisherigen Bewohner profitieren von dem Projekt, weil das derzeitige Einkaufszentrum durch den Einzug eines Discounters und dem Verbleib der Post aufgewertet wird.

Staaken – attraktive Ecken trotz negativem Ruf

Staaken ist ein weiterer Ortsteil des Bezirks Spandau und auch hier wird oft erst mit dem Kopf geschüttelt, wenn es um die Wohnqualität in dieser Gegend geht. So belegt das als Problemkiez bezeichnete Staaken in einem sogenannten Monitoring „Soziale Stadtentwicklung“ mit Abstand den letzten Platz. Vor allem in der Heerstraße Nord um den Pillnitzer Weg herum wird häufig davon gesprochen, dass Müll aus dem Fenster fliegt, nächtliche Saufgelage in Bergen von leeren Flaschen auf den Spielplätzen enden und Flure beschmiert oder sogar als Toilette missbraucht werden.

Entsprechende Beschwerden treffen meist auf taube Ohren, weil Eigentümer noch Hausmeister weder in der Nähe noch erreichbar sind. Allerdings versprechen die Immobilienunternehmen Besserung in Form von Modernisierungsmaßnahmen, wie einer energetischen Gebäudesanierung oder Maßnahmen wie der Beschäftigung von Sozialarbeitern für ein harmonischeres Miteinander. Bei all diesen im Vordergrund bekannten, negativen Eindrücken darf man seine Augen bei der Wohnungssuche aber nicht vor den durchaus attraktiven Ecken von Staaken verschließen.

Lohnenswerte Wohngebiete als Kontrastprogramm

So befindet sich gleich auf der anderen Straßenseite, der in Verruf geratenen Heerstraße, ein Areal mit zahlreichen Einfamilienhäusern. Die Grundstücke sind größtenteils eingewachsen und versprechen ein attraktives, ruhiges Wohnen zu bezahlbaren Preisen. Zu Fuß gelangt man von dort nach Brandenburg und in einer Viertelstunde zum Berliner Hauptbahnhof. Das deutet auf eine tolle Lage hin. Als Ausflugsziel in unmittelbarer Nähe bietet der Hahneberg aus einer Höhe von 90 Metern nicht nur einen Blick auf das Fort Hahneberg, sondern auch auf die gesamte Stadt, bei gutem Wetter bis zum Alexanderplatz.

Das alte Dorf im Süden und Norden besteht überwiegend aus ansprechenden Einfamilienhaussiedlungen. Es gehört, wie die Gartenstadt Staaken, zum historischen Teil von Staaken. Die Gartenstadt Staaken wurde zwischen 1914 und 1917 von dem Architekten Paul Schmitthenner entworfen und gehört heute der Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Staaken eG. Die Häuser stehen allesamt unter Denkmalschutz, was ebenso auf die Siedlung Neu-Jerusalem zutrifft. Der Albrechtshof im Westen von Staaken besticht durch einen ländlichen Charakter und attraktive Einfamilienhäuser.

Das Falkenhagener Feld gilt als sozialer Brennpunkt von Spandau, was vor allem auf die Sünden der Bauwirtschaft in den 60er und 70er Jahren zurückzuführen ist, als zahlreiche Hochhausviertel aus dem Boden gestampft wurden. Abgesehen von diesen Sündenfällen gibt es hier attraktive Ecken, was die netten Straßennamen Glühwürmchenweg, Ameisenweg oder Bienenweg vermuten lassen. Ältere und preisgünstige Einfamilienhäuser werden jetzt erst recht zu interessanten Objekten, weil der bisherige Flugzeuglärm verschwinden wird, sobald denn irgendwann einmal der neue Flughafen in Schönefeld eingeweiht werden sollte.

Alles in allem ist festzustellen, dass sowohl die Siemensstadt als auch der Ortsteil Staaken trotz bestehender Problemzonen attraktive Regionen besitzen, in denen es durchaus Sinn macht, nach attraktivem und gleichzeitig bezahlbarem Wohneigentum Ausschau zu halten.

Die neuen und ausgiebigen Wohnungsbaupläne in Berlin

Die neuen und ausgiebigen Wohnungsbaupläne in Berlin
Die neuen und ausgiebigen Wohnungsbaupläne in Berlin

Die Hauptstadt Berlin – der Wohnungsbau boomt

Die Hauptstadt Berlin ist nicht nur eine große Stadt, sondern auch eine großartige Metropole, die dementsprechend immer mehr Menschen anzieht. Allein durch diese Art der Zuwanderung ist die Bevölkerung in der Hauptstadt in den letzten Jahren um ungefähr 144.000 Einwohner gewachsen. Um ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen, muss man sich nur einmal vorstellen, dass diese Menge an Menschen ungefähr der gesamten Einwohnerzahl einer Großstadt wie Regensburg entspricht. Dieser Gedanke macht schnell klar, dass selbst in einer Millionenstadt wie Berlin der Wohnungsmarkt schnell an seine Grenzen stößt.

Zusätzliche Gründe für den akuten Wohnungsbedarf

Der Bedarf an neuen Wohnungen besteht aber auch aufgrund anderer Szenarien. So ist schon seit langem bundesweit ein Trend zu erkennen, der in Richtung kleinerer Haushalte geht. Es gibt demnach immer mehr Menschen, die alleine oder nur zu zweit und nicht zu Mehreren wohnen, wodurch innerhalb der bestehenden Bevölkerung eine Umverteilung erfolgt, die mehr Wohnraum erfordert.

Nicht außer Acht zu lassen ist zudem die Situation rund um das Thema Flüchtlinge, die natürlich oder gerade in der Hauptstadt an der Tagesordnung steht. Für diesen Zustrom an Menschen muss langfristig gesehen ebenfalls eine stabile Wohnsituation außerhalb der zunächst bezogenen Gemeinschaftsunterkünfte erzielt werden.

Neue Wohnungen müssen also dringend her, um zum einen ausreichend Platz bieten zu können und um zum anderen zu verhindern, dass die Mietpreise der vorhandenen und begrenzten Wohnräume durch zu hohe, beziehungsweise zu schnelle Mietsteigerungen, zu teuer werden.

Bauboom im Jahr 2015 – dank vereinfachter Genehmigungen

Dass neue Wohnungen geschaffen werden müssen, bleibt niemandem verborgen und das führt dazu, dass im gesamten Stadtgebiet zu erkennen ist, dass diese dynamische Entwicklung nicht nur notwendig ist, sondern auch umgesetzt wird. So ist zum Beispiel in Neukölln der Wohnungsbau sehr stark im Gange. Der Norden des Stadtteils kann sich gerade über den Bau von 119 neuen Wohnungen freuen, die im Süden des Hermannplatzes entstehen. Schon im Herbst kann Neukölln dort mit ersten fertigen Objekten aufwarten. Gefördert wird der Wohnungsbau vor allem durch schnellere und unkompliziertere Genehmigungsverfahren, um dem neu zu schaffenden Wohnraum nicht zu viele bürokratische Steine in den Weg zu legen.

Das führte dazu, dass – auch wenn noch keine genauen Zahlen vorliegen – im Jahr 2015 mit ungefähr 15.000 neuen Wohnungen das Doppelte des Vorjahres erreicht wurde. Die meisten Objekte richten sich dabei an Mieter, während ungefähr ein Drittel der neuen Wohnungen als Eigentumswohnungen genutzt werden. Neben den zahlreichen, geplanten und umgesetzten Neubauten kommt es zudem immer mehr zur besseren Nutzung vorhandenen Materials. So werden viele bestehende und bisher noch schlummernde Potenziale, wie zum Beispiel noch nicht ausgebaute Dachgeschosse, zu neuem Wohnraum umfunktioniert.

Die Baubranche und somit die gesamte Wirtschaft kann sich bedanken. So kann alleine die Hauptstadt Berlin im Bereich der Baubranche für den Wohnungsbau im Jahr 2015 einen Anstieg des Umsatzes von 18,5 Prozent verzeichnen.

Der Senat setzt auf Masse und das quer durch die Stadt

Gleichzeitig sorgt der Senat mit eigenen Plänen für einen Boom in der Bauwirtschaft. So sind für insgesamt zwölf Quartiere, quer durch die Hauptstadt Berlin, Planungen im Gange, nach denen in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren neuer Wohnraum für bis zu 100.000 Menschen geschaffen werden soll. Dafür sollen insgesamt 45.000 bis 50.000 neue Wohnungen gebaut werden. Im Einzelnen handelt es sich bei diesen Planungen um die folgenden zwölf Gebiete:

  • Elisabeth-Aue
  • Blankenburger Pflasterweg
  • Michelangelostraße
  • Johannisthal/ Adlershof
  • Köpenick
  • Buch
  • Buckower Felder
  • Lichterfelde
  • Oberhavel
  • Gartenfeld
  • Schumacher Quartier
  • Europacity

Viele der Bauvorhaben bedürfen komplett neuer Stadtentwicklungen, die dazu führen sollen, dass sich Leute von den Gebieten angezogen fühlen und lebendige Kieze entstehen, in denen die Leute wohnen möchten. Das bedeutet insbesondere, ein in der Vergangenheit zu monotones Stadtbild zu verhindern und stattdessen ein attraktives Umfeld zu schaffen. Bäckereien und Geschäfte in den Erdgeschossen der Mehrfamilienhäuser sollen da genauso einen Beitrag zu leisten, wie eine optimale Infrastruktur und attraktive Verkehrsanbindungen.

Geplant sind dabei Größenordnungen der neuen Viertel mit zwischen 3.000 und 5.000 Wohnungen, wodurch die Möglichkeit entsteht, für diese neuen Wohngebiete eigene und somit optimal zu erreichende Schulen und Kindergärten zu errichten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Erschließung ausreichend großer Grünanlagen sollen eine zusätzliche Anziehungskraft ausüben, damit der neue Wohnungsraum angenommen wird. Dazu soll eine optimale Bürgerbeteiligung führen, um die neuen Stadtbilder anhand der Bedürfnisse der Bevölkerung attraktiv und bedarfsgerecht gestalten zu können.

Landeseigene Wohnungsunternehmen werden in die Pflicht genommen

Interessant sind die Planungen des Senats – vor allem bezüglich der Finanzierungen – für die landeseigenen Wohnungsunternehmen, die nämlich überraschend sehr stark einbezogen und mit sehr viel mehr Aufgaben als gewohnt bedacht werden. So wird den beiden Wohnungsunternehmen Howoge und Gesobau zum Beispiel für das geplante Gebiet auf der Elisabeth-Aue auferlegt. Die Wohnungsunternehmen müssen sich nicht nur um den Bau kümmern, sondern die komplette Entwicklung zu übernehmen. Das bedeutet finanziell, dass auch die Erschließung mit Grundschulen, Kindergärten und Grünflächen komplett aus den Kassen der Wohnungsunternehmen bezahlt werden muss, weil es sich dabei nicht um Leistungen für die Gesamtstadt handelt. Die Wohnungsunternehmen sehen diesen Aufgaben positiv entgegen und freuen sich auf die Schaffung neuen Wohnraums quer durch die Hauptstadt.

Papierlose Reinigung mit dem Dusch – WC

Papierlose Reinigung mit dem Dusch – WC

Oft genug stellt der Toilettengang ein kleines Problem dar. Da fehlt es zum Beispiel nicht selten an Papier oder dieses verstopft den Abfluss und wenn man etwa an Bewegungseinschränkungen leidet, ist das Hinsetzen und Reinigen manchmal eine echte Herausforderung. Deshalb ist es kaum überraschend, dass gerade Krankenhäuser, Altersheime und andere Pflegeeinrichtungen auf das Dusch WC setzen. Dieses reinigt umfassend, hygienisch und erlaubt den Verzicht auf Papier, was im Übrigen auch der Umwelt zugute kommt.
Es gibt dafür vollständige Systeme, bei denen alle Funktionen direkt in die Toilette eingelassen sind. Sie werden fest installiert und ersetzen die bisherige Toilette. Wem das zu aufwendig ist und wer keine große Renovierung durchführen will, der kann sich zugleich auch für einen Aufsatz entscheiden, der die gleichen Funktionen bietet, dabei aber eine simple Installation erlaubt. Man sollte in jedem Fall die eigenen Bedürfnisse gut kennen und sich im Vorfeld über die Hersteller, Modelle und Funktionen informieren, denn was dem einen gerade reicht, ist dem anderen Kunden vielleicht noch längst nicht genug. Dusch WC
Das Dusch WC kann nämlich nicht nur mit einem warmen Wasserstrahl bequem und sehr hygienisch reinigen, es verfügt auf Wunsch auch über zahlreiche weitere Funktionen. Zu nennen sind beispielsweise Massage, Heizung oder auch Geruchabsaugung und in Fernost, seines Zeichens ein sehr großer Markt für Toiletten dieser Art, gibt es mittlerweile sogar automatische Systeme, die Blutdruck und Zuckerwert im Urin messen. Klar, das ist dann zugegeben schon eine ganze Menge und man setzt sich nicht einfach mehr nur auf eine Klobrille! Doch wenn es um Hygiene, Sauberkeit und bequemes Erleichtern geht, sollte man das Dusch WC keinesfalls außer acht lassen.

Bei der Auswahl des richtigen Modells entscheiden die persönlichen Bedürfnisse. Man sollte sich zunächst einen kleinen Überblick verschaffen und etwa Preise, Hersteller oder auch die Art der Fernbedienung vergeichen, denn gerade letztere ist in der Praxis ungemein wichtig. Da gibt es Fußschalter, Touchpads und die klassische Ausführung und darüber hinaus auch völlig barrierefreie Systeme. Für jedes Bad und für jeden Anspruch ist etwas vorhanden und die große Auswahl hilft dem Kunden, sich für das passende Modell zu entscheiden.
Hygiene auf der Toilette ist wichtig und sollte nicht nur auf der bloßen Verwendung von Papier beruhen. Das Dusch WC hilft dabei und verschafft dem Anwender ein rundum sauberes wie frisches Gefühl. Es ist egal, ob man gewissen Einschränkungen unterliegt oder einfach nur bequem sitzen will – mit dem Dusch WC ist die umfassende Reinigung garantiert.

Wer will, kann sich zudem auch gern mit dem Fachhändler unterhalten. Oft bieten die Hersteller Nachlässe an, haben schon wieder ein ganz neues, innovatives Modell im Programm oder können auf Erweiterungen verweisen, die sich vielleicht noch nicht einmal im Internet finden. Es gibt schlichtweg die ganz große Auswahl und wem die Festlegung ein bißchen schwer fällt, sollte seine Angelegenheiten mit dem Händler besprechen. Dieser verfügt über die nötige Kompetenz in der Beratung und kann im Abgleich mit dem zur Verfügung stehenden Toilettenraum mit Sicherheit die bestmögliche Lösung finden. Es ist zudem sinnvoll, sich immer um eine möglichst lange Garantie zu bemühen, da Dusch WC´s natürlich elektrische Systeme darstellen, die auch mal kaputt gehen können und die dann für die Reparatur den Fachmann benötigen.

Jede Menge PS und Spannung – Mit dem Renntaxi!

Jede Menge PS und Spannung – Mit dem Renntaxi!

Renntaxi NuerburgringWenn die PS unter der Motorhaube richtig aufheulen und man selbst vielleicht auch ein bißchen ängstlich in den Sportsitz gedrückt wird, weil die Fliehkräfte etwa beim Bremsen und Beschleunigen übergroß werden, dann ist man richtig mittendrin im Motorsport und kann nachvollziehen, welche Herausforderungen unsere Rennfahrer Woche für Woche und Fahrt für Fahrt zu überstehen haben. Gleichzeitig ist dieser besondere Nervenkitzel gerade als Beifahrer natürlich eine ganz besondere Erfahrung, die sich sonst nur zu wenigen Gelegenheiten machen lässt und so überrascht es kaum, dass sich dieser Tage viele Rennsportbegeisterte für eine solche Fahrt anmelden. Das ist so einfach wie niemals zuvor, denn im Internet offerieren jede Menge Veranstalter diesen Service und sie alle haben ein mehr oder minder umfangreiches Programm im Angebot. Dazu gehören die Fahrt, die Betreuung an der Piste und noch vieles mehr, so dass sich ein Vergleich natürlich im Vorfeld anbietet.
Zunächst einmal sollte man wissen, dass Sicherheit an erster Stelle steht und deshalb Personen, die an akuten beziehungsweise chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder auch der Wirbelsäule für eine solche Fahrt nicht zugelassen werden. Auch Minderjährige und ausgesprochen Kleinwüchsige dürfen nicht teilnehmen, was keine Schikane, sondern schlichtweg eine Versicherung darstellt, die jedes gesundheitliche Risiko ausschließt. Sicher, die immensen Kräfte während der Fahrt, die auf die Insassen einwirken, sind bereits eine Herausforderung für sich, bleiben jedoch für Menschen, welche die eben genannten Kriterien erfüllen, zu verkraften. Auch wird man vor der Beginn der Fahrt genau eingewiesen und zudem mit den echten feuerfesten Anzügen der Profis eingekleidet, so dass selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Unglücks immer noch die höchstmögliche Absicherung besteht. Auch der Helm ist wichtig und wird selbstverständlich zur Verfügung gestellt.
Danach beginnt die eigentliche Fahrt und die hat es in sich: An der Seite eines ausgewiesenen Profis mit offizieller Lizenz und Fahrerlaubnis heizt man zunächst über die einstige Formel 1 – Strecke und im Anschluss über die Nordschleife des eigentlichen Nürburgrings. Schwedenkreuz, Adenauer Forst und Grüne Hölle sind dabei nur die prominentesten Abschnitte und in jedem Fall dauert der Trip eine gute Dreiviertelstunde, bis man schließlich wieder in die Boxengasse einbiegt. Dabei geht es dem Fahrer nicht um einen Spaziergang mit Touristenschau, sondern um echten Wettkampf, denn die Fahrt mit dem Renntaxi findet zumeist im Rahmen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft statt! So ist man garantiert mittendrin und kann natürlich auch gern mit dem Fahrer fachsimpeln.
Mit der Tour ist das Erlebnis noch lange nicht vorbei, denn als Gast darf man dem Treiben in der Boxengasse und im Fahrerlager zuschauen und sich dabei im Hospitality – Zelt mit Erfrischungen stärken, was im Übrigen auch gern noch vor der Fahrt möglich ist! Dort ergeben sich dann ganz besonders intensive Eindrücke und viele Besucher kommen mit den Profis, Mechanikern und vielleicht auch so manchem Prominenten ins Gespräch. Beste Unterhaltung und Hochspannung sind also garantiert und ein Blick auf die Preisliste birgt keine Überraschung: Rund 300 Euro sind für eine derartige Tour fällig und wer will, bekommt im Anschluss auch gern noch eine DVD von dem Trip erstellt, so dass man zu Hause vor der Familie damit ein bißchen angeben oder sich über die eigenen verschobenen Gesichtszüge in der Kurve amüsieren kann.

Meine Erfahrungen mit dem Schnarchen

Meine Erfahrungen mit dem Schnarchen

Jeder kennt es genau oder hat es zumindest schon einmal erlebt: Der Körper scheint müde und sehnt sich nach Schlaf, der Geist hingegen ist überhaupt nicht dazu willig und spinnt sich in den verrücktesten Sphären ein durch und durch waches Bewußtsein, unfähig zur Ruhe und damit zum Schlaf. Das freilich ist nichts ungewöhnlich, schließlich kommt jeder Mensch vor dem Einschlafen zur Ruhe und wenn der Tag viele Eindrücke oder gar Probleme brachte, die auch am nächsten Tage weiter bestehen werden, grübelt die Seele darüber nach, dreht sich im Kreis und mit dem Einschlafen ist es dann erst einmal vorbei. In den allermeisten Fällen geht dies allerdings auch vorbei und wir fallen endlich in die erholsame Ruhephase – wenn keine weiteren Störungen dazu kommen. Als eine der wichtigsten und damit problematischsten Hindernisse für gutes Ein- und anschließendes Durchschlafen gilt das Schnarchen. Wohlgemerkt, nicht das eigene Schnarchen wird als sonderlich problematisch empfunden, vielmehr sind es die viel zu lauten Atemgeräusche des Partners, manchmal auch des mit Bett oder im Zimmer ruhenden Kindes. Da unser Gehirn und damit unser Wohlergehen empfindlich auf Lärm jeder Art reagiert, kann Schnarchen in der Umgebung eine viel größere Belastung darstellen, als zum Beispiel Straßenlärm oder Krach, der durch Baustellen verursacht wird. In der Regel schnarchen die Betroffenen auch und gerade in der stillen Nacht, die Partner können ihr Gehör wie bei einer Zwangshandlungen davon nicht abwenden und finden keinen Schlaf. Oft sind dann die Tage eine große Herausforderung, das Denken und die Konzentration nicht auf der höchsten Stufe aktiv. Kurz gesagt: Schnarchen belastet ungemein. Dies einzugestehen, fällt vielen Menschen schwer, sie versuchen sich mit der Eigenart ihres Partners irgendwie zu arrangieren, was meistens eher schwerfallen mag. Da der Schnarcher selbst kaum etwas von seinem Tun mitbekommt, gibt es nicht selten streit und so manches Ehepaar schläft seit nach Jahrzehnten der Nähe und des Vertrauens in verschiedenen Zimmern.

Schnarchen und Schlafen

Der persönliche Schnarchpegel ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Es gibt sogar Personen, die niemals schnarchen oder zumindest niemals im Leben auch nur im Ansatz jene Konzertlautstärke erreichen, die typische Schnarcher entwickeln können.

So können für das Schnarchen zum Beispiel genetische Gründe vorliegen: Eine gekrümmte und schiefe Nasenscheidewand ist typisch für das Schnarchen, sie wird aber eher wenig im Leben erworben, sondern liegt von Geburt an vor. Fehlstellungen in Rachen und Gaumen sind zwar selten, können aber das Schnarchen ebenfalls begünstigen. Eine Untersuchung bringt dazu Aufschluss.

Darüber hinaus entscheidet auch der persönliche Lebensstil über die Entwicklung der Geräusche: Wird viel und gern und gerade vor dem Schlafengehen getrunken, wirkt der Alkohol wie ein Schnarchverursacher und – verstärker! Er führt aufgrund seiner Wirkstruktur auch zu einer Verengung der Atemwege, gerade in Ruhephasen, wodurch der Organismus mehr Kraft aufwenden muss, um Luft zu holen. Die Blockade der Atemwege ist auch aufgrund von Arznei oder Drogen möglich, die wiederum in Kombination mit Alkohol sogar Lebensgefahr bedeuten können!

Auch die Körperlage und die Schlafgewohnheiten entscheiden über das Schnarchen. So gilt die klassische Rückenlage als besonders förderlich für das Schnarchen, ist doch der Unterkiefer erschlafft und wird nicht mehr mit der nötigen Spannung gestützt, die zur Verhinderung der immensen Atemgeräusche nötig wäre. Wer davon betroffen ist, wechselt – unbewußt, aber zwangsläufig – die Lage, wodurch der Körper zusätzlich gestresst wird! Schließlich registriert unser Organismus den gefährlichen Sauerstoffmangel ganz genau und wehrt sich natürlich dagegen.

Das eigentliche Geräusch hingegen, entsteht durch gewissermaßen flatterhafte Bewegungen des Gaumens, manchmal des Zäpfchens, häufig auch durch Störungen im hinteren Zungen- und Rachenbereich. Die Ursachen sind dafür wie erwähnt vielfältig, sollten aber immer sorgfältig abgeklärt werden.

Schließlich kann Schnarchen in besonders schweren Fällen zu einer permanenten Schlafapnoe führen. Diese obstruktiv wirksame Erkrankung stört das Schlafen schließlich so massiv, dass die Aufnahme von Sauerstoff behindert ist, was dann mit einer schlechteren Durchblutung einhergehen kann! Die entsprechenden Folgen sind massiv und manchmal sogar lebensgefährlich. Unser Körper muss in solchen Fällen einen riesigen Aufwand treiben, um überhaupt atmen zu können, das Immunsystem und die Körperfunktionen sind geschwächt und können den alltäglichen Herausforderungen immer schwerer begegnen.

Effektive Maßnahmen gegen das Schnarchen

Wer das Schnarchen bekämpfen will, muss sich natürlich über die Grundlage seines Leidens im Klaren sein. Liegt zum Beispiel eine genetische Ursache vor, helfen kleine Hausmittel kaum, vielmehr empfiehlt sich in diesen Fällen ein direkte chirurgischer Eingriff, etwa in Form einer Begradigung der Nasenscheidewand. Bei einigen Betroffenen muss auch der Unterkiefer gerichtet werden oder sie lassen eine Straffung von Gaumen und Rachenschleimhaut vornehmen. Selten wird zudem das Zäpfchen ganz entfernt. Allerdings ist das in der Regel mit einer Narkose verbunden, Komplikationen hingegen treten dabei nur sehr selten auf. Laser und andere moderne Operationsmethoden erlauben gezielte Eingriffe, die zwar einige Nebenwirkungen haben, die jedoch fast immer vernachlässigt werden können. Wer an starkem Schnarchen leidet, sollte die für ihn oder sie geeignete Methode mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Alle anderen, die nur gelegentlich schnarchen, können es mit gewöhnlichen Hausmitteln und mit einigen simplen Maßnahmen versuchen. So gilt es als ausgemacht, dass Alkohol die Rachenmuskeln erschlaffen lässt – weshalb ein paar Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr getrunken werden sollte! Außerdem kann, um die erschlafften Rachenmuskeln zu entlasten und den Unterkiefer nicht zurückfallen zu lassen auch mit einer Schnarchschiene erfolgreich das Schnarchen verhindert werden. Zudem helfen bei angeschwollenen Nasenschleimhäuten auch abschwellende Sprays, die aufgrund der schnellen Gewöhnung jedoch immer nur eine vorübergehende Hilfe sein dürfen. Für längeren Gebrauch eignet sich hingegen ein Spray mit Meerewasser, das befeuchtet und klärt und kann auch über einen längeren Zeitraum angewandt werden. In der Regel erholen sich Schleimhäute dann und kommen als Verursacher des Schlafens schließlich nicht mehr in Frage. Wer will, kann darüber hinaus auch noch an seiner Schlaflage arbeiten. Der Schlaf auf dem Rücken begünstigt die ungeliebten Schnarchattacken und so ist es sinnvoll, das Ruhen auf der Seite oder auch auf dem Bauch zu üben. Dabei helfen aufblasbare Schlafrucksäcke oder in die Kleidung vernähte Tennisbälle. Mit der Zeit gewöhnt sich der Organismus daran und vermeidet schließlich konsequent die eher ungesunde Rückenlage. Einfach mal ausprobieren!

die besten Schlaf-Apps (fürs Iphone)

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Hallo! Ich bin Chris aus Berlin, und ohne lange Einleitung, das hier ist mein Blog und ich schreibe über alles was mich beschäftigt: Alles von tollen Freizeitaktivität bis hin zum skurilen Dusch-WC. Zur Zeit ist das mein Schlaf. Mir ist aufgefallen ich schlafe sehr schlecht und ich versuche nun alles mögliche um den Erholungseffekt meines Schlafes zu maximieren. Obwohl ich das nicht wirklich selbst merke, liegt mir meine Freundin z.B. schon ewig auf den Ohren ich solle doch bitte etwas gegen mein Schnarchen unternehmen. Nun gut, das aber ein andernmal hehehe.

Hier möchte ich kurz von zwei Schlaf-Apps berichten, die beide wirklich lohnenswert sind (und günstig in ihrer Anschaffung noch dazu!!)

Sleep Circle

Diese App war die erste ihrer Art und ich war (und bin immernoch) begeistert! Die App ermöglicht es zum einen seinen eigenen Schlafrhythmus relativ gut zu überwachen und zu analysieren. Zum anderen kann man die App als Wecker nutzen, mit dem Vorteil, dass die App einen innerhalb eines gewissen Zeitramens weckt und die App in diesem Rahmen dann selbstständig den besten Zeitpunkt auswählt. So kann man vermeiden in einer Tiefschlafphase geweckt zu werden und das funktioniert super! Man wird automatisch zu Zeitpunkten geweckt, in denen man eh schon “halb wach” ist 🙂

 

Sleep Time

Sleep Time habe ich erst kürzlich entdeckt undi ich muss gestehen diese App gefällt mir noch besser als Sleep Circle. Ich kann dabei nicht sagen, dass diese App wirklich besser ist, denn ich finde beide Apps verrichten ihren Job hervorragend. Dennoch gefällt mir das Interface Design bei Sleep Time einfach besser, so dass ich die Bedienung und Nutzung der App angenehmer finde.

Welche der beiden Apps man wählen sollte ist somit Geschmacksache, ich kann den Kauf aber nur wärmstens empfehlen!!

 

PS: Das Funktionsprinzip  bei beiden Apps ist übrigens folgendes: Man legt die App nachts vor dem Einschlafen auf seine Matratze und über Nacht misst die App die Vibrationen der Matratze, was Rückschlüsse über den Schlafzustand zulässt. Bewegt man sich kaum, so ist man gerade in einem tiefen Schlaf (und sollte besser nicht geweckt werden). Bewegt man sich viel, so ist dies ein günstiger Zeitpunkt um geweckt zu werden.