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Meine Erfahrungen mit dem Schnarchen

Meine Erfahrungen mit dem Schnarchen

Jeder kennt es genau oder hat es zumindest schon einmal erlebt: Der Körper scheint müde und sehnt sich nach Schlaf, der Geist hingegen ist überhaupt nicht dazu willig und spinnt sich in den verrücktesten Sphären ein durch und durch waches Bewußtsein, unfähig zur Ruhe und damit zum Schlaf. Das freilich ist nichts ungewöhnlich, schließlich kommt jeder Mensch vor dem Einschlafen zur Ruhe und wenn der Tag viele Eindrücke oder gar Probleme brachte, die auch am nächsten Tage weiter bestehen werden, grübelt die Seele darüber nach, dreht sich im Kreis und mit dem Einschlafen ist es dann erst einmal vorbei. In den allermeisten Fällen geht dies allerdings auch vorbei und wir fallen endlich in die erholsame Ruhephase – wenn keine weiteren Störungen dazu kommen. Als eine der wichtigsten und damit problematischsten Hindernisse für gutes Ein- und anschließendes Durchschlafen gilt das Schnarchen. Wohlgemerkt, nicht das eigene Schnarchen wird als sonderlich problematisch empfunden, vielmehr sind es die viel zu lauten Atemgeräusche des Partners, manchmal auch des mit Bett oder im Zimmer ruhenden Kindes. Da unser Gehirn und damit unser Wohlergehen empfindlich auf Lärm jeder Art reagiert, kann Schnarchen in der Umgebung eine viel größere Belastung darstellen, als zum Beispiel Straßenlärm oder Krach, der durch Baustellen verursacht wird. In der Regel schnarchen die Betroffenen auch und gerade in der stillen Nacht, die Partner können ihr Gehör wie bei einer Zwangshandlungen davon nicht abwenden und finden keinen Schlaf. Oft sind dann die Tage eine große Herausforderung, das Denken und die Konzentration nicht auf der höchsten Stufe aktiv. Kurz gesagt: Schnarchen belastet ungemein. Dies einzugestehen, fällt vielen Menschen schwer, sie versuchen sich mit der Eigenart ihres Partners irgendwie zu arrangieren, was meistens eher schwerfallen mag. Da der Schnarcher selbst kaum etwas von seinem Tun mitbekommt, gibt es nicht selten streit und so manches Ehepaar schläft seit nach Jahrzehnten der Nähe und des Vertrauens in verschiedenen Zimmern.

Schnarchen und Schlafen

Der persönliche Schnarchpegel ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Es gibt sogar Personen, die niemals schnarchen oder zumindest niemals im Leben auch nur im Ansatz jene Konzertlautstärke erreichen, die typische Schnarcher entwickeln können.

So können für das Schnarchen zum Beispiel genetische Gründe vorliegen: Eine gekrümmte und schiefe Nasenscheidewand ist typisch für das Schnarchen, sie wird aber eher wenig im Leben erworben, sondern liegt von Geburt an vor. Fehlstellungen in Rachen und Gaumen sind zwar selten, können aber das Schnarchen ebenfalls begünstigen. Eine Untersuchung bringt dazu Aufschluss.

Darüber hinaus entscheidet auch der persönliche Lebensstil über die Entwicklung der Geräusche: Wird viel und gern und gerade vor dem Schlafengehen getrunken, wirkt der Alkohol wie ein Schnarchverursacher und – verstärker! Er führt aufgrund seiner Wirkstruktur auch zu einer Verengung der Atemwege, gerade in Ruhephasen, wodurch der Organismus mehr Kraft aufwenden muss, um Luft zu holen. Die Blockade der Atemwege ist auch aufgrund von Arznei oder Drogen möglich, die wiederum in Kombination mit Alkohol sogar Lebensgefahr bedeuten können!

Auch die Körperlage und die Schlafgewohnheiten entscheiden über das Schnarchen. So gilt die klassische Rückenlage als besonders förderlich für das Schnarchen, ist doch der Unterkiefer erschlafft und wird nicht mehr mit der nötigen Spannung gestützt, die zur Verhinderung der immensen Atemgeräusche nötig wäre. Wer davon betroffen ist, wechselt – unbewußt, aber zwangsläufig – die Lage, wodurch der Körper zusätzlich gestresst wird! Schließlich registriert unser Organismus den gefährlichen Sauerstoffmangel ganz genau und wehrt sich natürlich dagegen.

Das eigentliche Geräusch hingegen, entsteht durch gewissermaßen flatterhafte Bewegungen des Gaumens, manchmal des Zäpfchens, häufig auch durch Störungen im hinteren Zungen- und Rachenbereich. Die Ursachen sind dafür wie erwähnt vielfältig, sollten aber immer sorgfältig abgeklärt werden.

Schließlich kann Schnarchen in besonders schweren Fällen zu einer permanenten Schlafapnoe führen. Diese obstruktiv wirksame Erkrankung stört das Schlafen schließlich so massiv, dass die Aufnahme von Sauerstoff behindert ist, was dann mit einer schlechteren Durchblutung einhergehen kann! Die entsprechenden Folgen sind massiv und manchmal sogar lebensgefährlich. Unser Körper muss in solchen Fällen einen riesigen Aufwand treiben, um überhaupt atmen zu können, das Immunsystem und die Körperfunktionen sind geschwächt und können den alltäglichen Herausforderungen immer schwerer begegnen.

Effektive Maßnahmen gegen das Schnarchen

Wer das Schnarchen bekämpfen will, muss sich natürlich über die Grundlage seines Leidens im Klaren sein. Liegt zum Beispiel eine genetische Ursache vor, helfen kleine Hausmittel kaum, vielmehr empfiehlt sich in diesen Fällen ein direkte chirurgischer Eingriff, etwa in Form einer Begradigung der Nasenscheidewand. Bei einigen Betroffenen muss auch der Unterkiefer gerichtet werden oder sie lassen eine Straffung von Gaumen und Rachenschleimhaut vornehmen. Selten wird zudem das Zäpfchen ganz entfernt. Allerdings ist das in der Regel mit einer Narkose verbunden, Komplikationen hingegen treten dabei nur sehr selten auf. Laser und andere moderne Operationsmethoden erlauben gezielte Eingriffe, die zwar einige Nebenwirkungen haben, die jedoch fast immer vernachlässigt werden können. Wer an starkem Schnarchen leidet, sollte die für ihn oder sie geeignete Methode mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Alle anderen, die nur gelegentlich schnarchen, können es mit gewöhnlichen Hausmitteln und mit einigen simplen Maßnahmen versuchen. So gilt es als ausgemacht, dass Alkohol die Rachenmuskeln erschlaffen lässt – weshalb ein paar Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr getrunken werden sollte! Außerdem kann, um die erschlafften Rachenmuskeln zu entlasten und den Unterkiefer nicht zurückfallen zu lassen auch mit einer Schnarchschiene erfolgreich das Schnarchen verhindert werden. Zudem helfen bei angeschwollenen Nasenschleimhäuten auch abschwellende Sprays, die aufgrund der schnellen Gewöhnung jedoch immer nur eine vorübergehende Hilfe sein dürfen. Für längeren Gebrauch eignet sich hingegen ein Spray mit Meerewasser, das befeuchtet und klärt und kann auch über einen längeren Zeitraum angewandt werden. In der Regel erholen sich Schleimhäute dann und kommen als Verursacher des Schlafens schließlich nicht mehr in Frage. Wer will, kann darüber hinaus auch noch an seiner Schlaflage arbeiten. Der Schlaf auf dem Rücken begünstigt die ungeliebten Schnarchattacken und so ist es sinnvoll, das Ruhen auf der Seite oder auch auf dem Bauch zu üben. Dabei helfen aufblasbare Schlafrucksäcke oder in die Kleidung vernähte Tennisbälle. Mit der Zeit gewöhnt sich der Organismus daran und vermeidet schließlich konsequent die eher ungesunde Rückenlage. Einfach mal ausprobieren!

die besten Schlaf-Apps (fürs Iphone)

die besten Schlaf-Apps (fürs Iphone)

Hallo! Ich bin Chris aus Berlin, und ohne lange Einleitung, das hier ist mein Blog und ich schreibe über alles was mich beschäftigt. Zur Zeit ist das mein Schlaf. Mir ist aufgefallen ich schlafe sehr schlecht und ich versuche nun alles mögliche um den Erholungseffekt meines Schlafes zu maximieren. Obwohl ich das nicht wirklich selbst merke, liegt mir meine Freundin z.B. schon ewig auf den Ohren ich solle doch bitte etwas gegen mein Schnarchen unternehmen. Nun gut, das aber ein andernmal hehehe.

Hier möchte ich kurz von zwei Schlaf-Apps berichten, die beide wirklich lohnenswert sind (und günstig in ihrer Anschaffung noch dazu!!)

Sleep Circle

Diese App war die erste ihrer Art und ich war (und bin immernoch) begeistert! Die App ermöglicht es zum einen seinen eigenen Schlafrhythmus relativ gut zu überwachen und zu analysieren. Zum anderen kann man die App als Wecker nutzen, mit dem Vorteil, dass die App einen innerhalb eines gewissen Zeitramens weckt und die App in diesem Rahmen dann selbstständig den besten Zeitpunkt auswählt. So kann man vermeiden in einer Tiefschlafphase geweckt zu werden und das funktioniert super! Man wird automatisch zu Zeitpunkten geweckt, in denen man eh schon “halb wach” ist :)

 

Sleep Time

Sleep Time habe ich erst kürzlich entdeckt undi ich muss gestehen diese App gefällt mir noch besser als Sleep Circle. Ich kann dabei nicht sagen, dass diese App wirklich besser ist, denn ich finde beide Apps verrichten ihren Job hervorragend. Dennoch gefällt mir das Interface Design bei Sleep Time einfach besser, so dass ich die Bedienung und Nutzung der App angenehmer finde.

Welche der beiden Apps man wählen sollte ist somit Geschmacksache, ich kann den Kauf aber nur wärmstens empfehlen!!

 

PS: Das Funktionsprinzip  bei beiden Apps ist übrigens folgendes: Man legt die App nachts vor dem Einschlafen auf seine Matratze und über Nacht misst die App die Vibrationen der Matratze, was Rückschlüsse über den Schlafzustand zulässt. Bewegt man sich kaum, so ist man gerade in einem tiefen Schlaf (und sollte besser nicht geweckt werden). Bewegt man sich viel, so ist dies ein günstiger Zeitpunkt um geweckt zu werden.