Es lebe unser Karneval der Kultur

Es lebe unser Karneval der Kultur
Es lebe unser Karneval der Kultur

Nicht unterzukriegen, ist der Karneval der Kulturen – eines der schönsten Feste in unserer Hauptstadt. Es lockt nicht nur Einheimische, sondern ebenso Touristen aus den verschiedensten Regionen. Rund 1.2 Millionen Zuschauer hat der Karneval der Kulturen in Berlin jedes Jahr und zählt damit zu den größten Veranstaltungen, welche in der Hauptstadt stattfinden. Auch im diesem Jahr gab es im Vorfeld einige Diskussion um die Finanzierung des Festes in Berlin Kreuzberg – die Veranstaltung wird nun von der Berliner Sparkasse sowie der Senatsverwaltung und von den Berliner Wasserbetrieben finanziert. Retter in der Not war die Berliner Sparkasse, welche die Verantwortung für den Karneval der Kulturen übernommen hat. Erfreulich ist das für alle Berliner, auch für mich, selbst wenn ich in den letzten Jahren auf den Umzug verzichtet habe und am Freitag lieber in gemütlicher Runde das Straßenfest besucht habe. Über einen kompletten Ausfall wäre ich trotzdem mehr als enttäuscht gewesen.

Bunt, bunter, am buntesten

Nicht nur die Politiker begrüßen das Fest ganz besonders, es ist ein Aushängeschild für die Vielfalt der Kulturen. Es zeigt die Weltoffenheit der Berliner Hauptstadt. Vor allem jetzt, da in Berlin viele Menschen aus Krisengebieten neu angekommen sind und es nicht nur freundliche Stimmen gibt, ist der Karneval eine der Möglichkeiten ein Zeichen für Vielfalt, Miteinander und Zusammenhalt zu geben.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung wie immer am Pfingstwochenende vom 2. bis 5. Juni 2017 statt, also von Freitag bis Montag. Nicht aller Tage ist Berlin so schön und bunt wie beim Karneval der Kulturen: Zahlreiche Gruppen aus unterschiedlichen Nationalitäten zeigen auf und vor fahrenden Wagen ihre Künste, bunt verkleidet, und dabei spielen Musik, Tanz, eine Performance sowie bildende Künste und Akrobatik eine große Rolle. Sie verzaubern Groß und Klein mit einem magischen Gefühl.

Die Route führt vom Hermannplatz über die Hasenheide sowie die Gneisenaustraße, die Yorckstraße bis hin zur Möckernstraße. Um 12:30 Uhr geht es los, der Umzug beginnt am „Her mir geht es gutmannplatz“. Doch, wie schon oben erwähnt, ist nicht nur ein Besuch vom Umzug selbst es Wert, auf das Straßenfest zu gehen. Der Blücherplatz lädt seine Besucher dazu ein, eine Vielfalt von Kulturen und leckerem Essen zu entdecken, gerade der Gaumen wird hier angesprochen, um sich zwischendurch zu stärken. Die Bühnen zeigen ein buntes Programm. Zudem nutzen Vereine und Unternehmen die Gelegenheit dazu, die Zuschauer an Informationsständen zu informieren. Insgesamt gibt es rund 350 Stände. Mir persönlich gefallen vor allem die improvisierten Musikeinlagen. Dazu muss man eigentlich nur auf der Wiese sitzen und abwarten.

Comments are closed.