Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders

Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders
Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders

Ich habe einen Computer, mein Nachbar hat einen, selbst meine Oma besitzt seit kurzem einen Laptop. Ohne einen Computer und die entsprechenden Kenntnisse sind die meisten Sachen heutzutage überhaupt nicht denkbar. Das mag manch einer bedauern, aber so ist es halt. Daher beginnt der Einstieg in die Computerwelt heute schon in der Grundschule. Früher haben Grundschüler erst einmal nur die Rechtschreibung und das Rechnen gelernt. Aber heute sollen schon Achtjährige lernen, Computer zu programmieren. Dazu werden jetzt Berliner Schulen mit 2500 Mini-Computern ausgestattet, die dann ins Lehrprogramm der dritten Klassen in der Grundschule aufgenommen werden. Die Computer verfügen über speziell für die Schüler angefertigte Platinen, diese werden „Calliope Mini“ genannt. Den neun Jahre alten Kindern ist es schon jetzt gelungen, mit einer elektronischen Pianotastatur Lieder auf dem Minicomputer zu programmieren. Ebenso haben die Schüler Computer LED-Lampen mit der Platine so angesteuert, dass dort rötliche Buchstaben aufblinkten, die ein Wort ergaben und zwar „Herzlich Willkommen“.

Die eingesetzte Programmiersprache Nepo ist vor allem kindgerecht mit Symbolbildern. Damit können die Schüler Sensoren ansprechen womit der Mini-Computer ausgestattet ist, es lassen sich auch elektronische Basics leicht nachvollziehen, zum Beispiel wie der Stromkreislauf funktioniert. Dann kommen ab der vierten Klasse mathematische Variablen hinzu, später werden sogar die Funktionsweisen von Algorithmen erlernt. Später ist es geplant, dass die Oberstufen mit Calliope einen Roboter steuern sollen.

Die Zukunft stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt

Selbst für die heutige Arbeitswelt reicht eine alleinige Nutzung von Computern, Smartphones oder Tablets nicht mehr aus, es werden digitale Kompetenzen und Kreativitäten gefordert. Die Grundschüler von Morgen sollen daher lernen die Geräte komplett zu beherrschen.

Damit die Lehrer gut vorbereitet sind, erfolgt eine zweitägige Fortbildung. An 5 Orten in Deutschland werden Lernmaterialien und Workshops angeboten. Nach dieser Fortbildung bekommen Lehrer einen Satz von 25 „Calliope Minis“. Das ganze Projekt wird von der Industrie gefördert. Geldgeber hinter dem ganzen sind vor allem Großkonzerne wie Google, Microsoft und auch Telekom – auf den Geräten und der Software tauchen aber keine Firmenlogos auf. Initiator des Projekts ist das Fraunhofer-Institut.

Auch Mädchen sollen nicht zu kurz kommen

Das ninja-sternförmige Calliope mit seinen bunten LEDs, seinen Sensoren und seinen Schnittstellen ist von einem gemeinnützigen Unternehmen entwickelt, der Calliope GmbH. Die Firma betont, dass besonders Mädchen in der 3. Klasse leichter für Technik zu begeistern sind, viel leichter als später in der Pubertät. Schon ab der 5. Klasse ist es wesentlich schwieriger, die Mädchen zum ersten Mal mit der Arbeit an Computern zu begeistern. Das Projekt zeigte jetzt schon, dass diese Annahme zutrifft.

Erstmal ist das Projekt auf 50 Schulen u.a. in Berlin beschränkt, soll aber hoffentlich noch ausgeweitet werden. Die Lehrer werden hierfür umlernen müssen. Die Schülerinnen haben bereits einige Fehler beim „Calliope Mini“ entdeckt. Einer ist sogar etwas schwerwiegend, so lassen sich einmal erstellte Dateinamen, leider nicht mehr ändern – das sei auf jeden Fall nicht so gut, meinen die Grundschüler. Es ist schon mal ein Schritt nach vorne, die Technik und die Software müssen jetzt und in Zukunft verbessert werden.

Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten

Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten
Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten

Leider wird heutzutage jede zehnte Mahlzeit in der Gastronomie weggeworfen. Abhilfe soll nun das Start-up ResQ bieten, es handelt sich um eine Plattform für Berlin, welche überschüssige Mahlzeiten aus den Restaurants, Hotels oder Cafés einsammelt und an Leute für einen günstigeren Preis verteilt. Dass das Konzept, allen Seiten wirklich gut schmecken könnte, bewies schon die finnische Stadt Helsinki. In Helsinki stehen hungrige Finnen und schauen schon auf ihr Handy, in die App ResQ. Sie sagt ihnen, wo sie vergünstigte Mahlzeiten in der Nähe erhalten. An dem Programm nehmen mehr als 164 Restaurants, Cafés und Hotels teil, welche aktuell circa 100 Angebote im Stadtgebiet anbieten. Alle Lebensmittel, die sonst eh nur in den Müll gewandert wären, finden bei ResQ dankbare Abnehmer. Die Methode hilft nicht nur Menschen, sondern auch der Umwelt. Die Essenpreise sinken für die Menschen um 40 % bis 70 %.

Es ist einfach eine neue Art zu essen

Dieses Konzept von Manager Timo Beck wurde nun auch für Deutschland entwickelt. Es steht am Anfang in den Ballungsräumen Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf zur Verfügung. Der Name ResQ ist vom Englischen „rescue“ abgeleitet, also zu Deutsch „retten“. Dabei rettet ResQ nur Mahlzeiten, die immer noch hochwertig sind.

Die Verschwendung von guten Lebensmitteln stellt in den Industrienationen ein sehr großes Problem dar, welches sich viele Menschen gar nicht mal bewusstmachen. Leider werden so gut wie 10 % aller Mahlzeiten in Deutschland einfach in die Tonne geschmissen. Das sind in Mengen gerechnet circa 2 Millionen Tonnen an Nahrungsmitteln, welche pro Jahr von der deutschen Gastronomie in den Mülleimer geschmissen werden. Zusammengerechnet mit den Privathaushalten sind es in Deutschland sogar 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln, die pro Jahr weggeschmissen werden. Das ist eine erschreckende Zahl und entspricht circa einem Drittel von unserem gesamten Nahrungsmittelverbrauch. Das wurde in einer Studie der Umweltschutzorganisation (WWF) vor kurzem erst gezeigt. Das Konzept ResQ ist also für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Für die Gastronomen, welche weniger Müllgebühren zahlen müssen, für die Konsumenten, welche sich zu einem geringen Preis ihr Essen besorgen können und für die Umwelt, welche weniger Oxide in der Atmosphäre hinnehmen muss.

Für die gastronomischen-Betriebe ist das natürlich ein bestimmter Kostenfaktor, wenn sie gute Lebensmittel wegschmeißen müssen, welche sie selbst für Geld einkaufen mussten – wer will schon seine Geldscheine im Müll sehen? Also verkaufen sie ihr nicht verwendetes Essen lieber über die App ResQ. Für die Konsumenten ist die App ResQ eine gute Möglichkeit, für einen sehr guten Preis, eine gute und hochwertige Mahlzeit zu bekommen, ohne selbst kochen zu müssen.

10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin

10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin
10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin

Am Ende vom Sommer ist es soweit. Pilze sammeln ist für Kenner angesagt. Für mich ist es das reinste Vergnügen durch einen Wald zu stapfen und dabei Pilze zu suchen. Vielen wird es wohl genauso gehen. Sogar in unserem geliebten Berlin gibt einige gute Orte für die Pilzsuche.

Normalerweise sind dafür Mischwälder die aller besten Anlaufstellen, aber es lassen sich auch auf großen Wiesen Pilze finden. Am besten schaut man im sehr niedrigen Gras oder Moos, in Übergangszonen von Laub- und Nadelwäldern und am besten nicht zu nah an Parkplätzen.

Aber ACHTUNG! Einige Regeln sollten beachtet werden. Esst keine Pilze, die Ihr nicht 100 % kennt. Bei den falschen Pilzen droht Vergiftungsgefahr. Haltet auf jeden Fall die Gift-Notrufnummer parat. Und verlauft Euch bloß nicht. Damit Ihr in Berlin trotzdem Orte findet, an denen sich Pilze befinden, habe ich ein paar gute Orte zum Pilze suchen zusammengetragen. In der Ausrüstung für das Pilzabenteuer sollte folgendes enthalten sein: ein Messer, ein Korb (auf keinen Fall eine Plastiktüte!) und eine Menge Zeit und Geduld, ein gutes Schuhwerk und eventuell Mückenschutz.

 

Der Grunewald

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Teufelsberg mit seiner ehemaligen Abhörstation, außerdem kann man die Aussicht vom Grunewaldturm genießen, welcher sich auf dem Karlsberg befindet. Das alte Wasserwerk kann man auch besuchen.

Die Lage: im Westen von Berlin, in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Steglitz-Zehlendorf, S-Grunewald, 14193 Berlin

 

Der Ort um den Falkensee

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier gibt einige gute Radwege, sodass man sein Fahrrad ruhig mitnehmen kann, und es gibt einen schönen Naturpfad im Bredower Forst.

Die Lage: im Landkreis Havelland in Brandenburg, westlich gelegen von Berlin, Falkensee, 14656 Brieselang

 

Der Naturpark Hoher Fläming

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Schloss Wiesenburg, Burg Rabenstein, die Bischofsresidenz und die Burg Ziesar sind hier gelegen.

Die Lage: im Landkreis Potsdam-Mittelmark also in Brandenburg, es ist südwestlich von Berlin, Naturpark Hoher Fläming Potsdam-Mittelmark

 

Der Berliner Tiergarten

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier steht die Siegessäule, das schöne Schloss Bellevue und das Café am Neuen See.

Die Lage: zwischen der Spanischen Botschaft und dem Großen Stern im Bezirk Mitte, S-Tiergarten, Bellevue und Zoologischer Garten

 

Die Schorfheide um den Joachimsthal

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Kletterwald im Wildpark Schorfheide, und die Schorfheide um das Joachimsthal.

Die Lage: im Landkreis Barnim innerhalb von Brandenburg, also nordöstlich von Berlin

 

Die Müggelberge

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier findet man den Großen Müggelsee sowie den Teufelssee mit seinem kleinen Hochmoor. Hier ist auch Berlins höchster Berg, der Müggelberg.

Die Lage: im Köpenicker Stadtforst, südöstlich im Bezirk Treptow-Köpenick

 

Die Ludwigsfelder Umgebung

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Blankensee mit seinem Schloss und das Bauernmuseum.

Die Lage: im Landkreis Teltow-Fläming innerhalb von Brandenburg, südlich von Berlin

 

Der Eiskeller vom Spandauer Forst

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Berliner Mauerweg mit seiner Aussichtsplattform, den Laßzinssee und eine Skatestrecke befinden sich hier.

Die Lage: im Nordwesten, im Berliner Bezirk Spandau

 

Das Ruppiner Land zwischen Wittstock, Neuruppin und Kyritz

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum befindet sich hier im Schloss Rheinsberg und natürlich sonst jede Menge Schlösser sowie Parks, Gärten und Museen.

Die Lage: im Landkreis Ostprignitz-Ruppin innerhalb von Brandenburg, nordwestlich von Berlin

 

Die Märkische Schweiz, Buckow

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Künstlerdorf Ihlow, Märkische Schweiz.

Die Lage: im Landkreis Märkisch-Oderland innerhalb von Brandenburg, östlich von Berlin

Achtung! Wenn ihr nicht sicher seid, ob Euer Pilz 100 % essbar oder giftig ist, dann esst Ihn auf keinen Fall. Sucht Euch lieber jemanden, der davon Ahnung hat. Bei uns in Berlin gibt es dafür einige kostenlose Pilzberatungsstellen in Prenzlauer Berg, Dahlem, Köpenick und Schöneberg. Zu empfehlen ist auch die vom BUND angebotene Pilzexkursionen, bei der Ihr in Gruppen seid und immer in Begleitung von Experten.

Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft

Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft
Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft

In Berlin herrscht ein Mangel an Wohnungen und das nicht erst seit vergangener Woche. Ich weiß schon lange, dass ich so schnell nicht mehr umziehen werden. Will auch gar nicht. Aber ich weiß von vielen Freunden und Bekannten, welche Kopfschmerzen die Wohnungssuche in Berlin bereiten kann. Gerade preiswerte Wohnungen sind mega schwer zu finden. Und wenn neue Häuser gebaut werden, handelt es sich entweder um teure Eigentumswohnungen oder es gibt schon eine ellenlange Warteliste für die Wohnung. Da momentan und in Zukunft immer mehr Menschen nach Berlin kommen, wird sich die Lage wohl auch in den kommenden Jahren nicht so schnell entspannen, trotz Neubau. Umso wichtiger scheint es mir, also nicht nur mir, dass gerade die bestehenden Wohnungen erhalten und bezahlbar bleiben. Ein gutes Zeichen setzt jetzt der Verkauf des NKZ an die Gewobag. Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobag bekommt das NKZ am Kottbusser Tor. Es wurde für eine Summe von 56.5 Millionen Euro verkauft. NKZ steht für Neues Kreuzberger Zentrum und das befindet sich direkt am Kottbusser Tor. Zum Ensemble gehören rund 295 Wohnungen und rund 90 Läden. Zum Glück kam der Meistbietende vom privaten Sektor nicht zum Zuge, er hatte die Frist verstrichen lassen.

Der Druck ist nun raus, vor allem sieht das so der Gesellschafterbeirat der NKZ nachdem bekannt worden war, dass die Gebäude in Sozialwohnungen verwandelt werden sollen. Vor dem Verkauf kam es zu Protesten unter den Mieteraktivisten, woraufhin der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg beschloss, das Vorkaufsrecht vom Bezirk auszuüben und somit den Verkauf an eine private Firma, im Notfall vor dem Gericht und in allen Instanzen, zu blockieren. Die vom Land eigene Wohnungsfirma Gewobag hatte insgesamt 56.5 Millionen Euro geboten. Zu der überraschenden Wende beim Bieterwettbewerb wollte sich am Ende niemand mehr äußern.

Und es geht positiv weiter

Der sehr hohe Kaufpreis dürfte eine rentable Bewirtschaftung der Objekte in Zukunft nicht einfach machen, zumal das öffentliche Wohnungsunternehmen auf einen größeren Teil der gesetzlich erlaubten Mieterhöhungen verzichten muss. Die Einwohner können sich allerdings freuen. Der Kauf des NKZ ist ein echtes Beispiel für eine sozialere Stadtpolitik.

Der Wohnblock in Kreuzberg wurde zur Erneuerung der Stadt in den 1960er Jahren gebaut. Damals rissen die Planer ganze Wohnblöcke der Gründerzeit ab, um dann auf den neu entstandenen Flächen Neubauten zu errichten. Die damals guten Renditen trieben diese absurde „Kahlschlagsanierung“ an. Für die Errichtung von damals neuen Quartieren, innerhalb der Vorstadt, mussten ganze Straßennetze und Schulen gebaut werden, welche die Gewinne der Baubehörden schmälerte und einen Bau in der Innenstadt so attraktiv machte.

Das NKZ ist in dieser Hinsicht auch ein Beispiel für eine absurde Förderpolitik im Wohnungsbau. Die Stadt zahlte damals Subventionen in rauen Mengen. Nach Ablauf der Förderperiode von bis zu 30 Jahren, wurden die teuer gebauten und geförderten Wohnungen den Bauträgern zur freien Verfügung gestellt, welche in diesen dann schrittweise die Mieten erhöhten. Unter anderen dadurch schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen für Haushalte mit geringen Einkünften in Berlin seit Jahren.

Die Grünen wollen wieder zurück zum sozialen Wohnungsbau

Wenn es nach den Grünen geht, sollen Wohnungen nicht mehr nach Ablauf einer bestimmten Frist aus einer sozialen Bindung fallen. Der Senat hat ehrgeizige Pläne für den Bau von neuen und bezahlbaren Wohnungen. Allerdings ist und wird es ein schweres Unterfangen.

Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer

Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer
Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer

„Mutig ist der, wer stark ist und starke Mode sollte man an sich haben.“ Was für ein Satz! Aber das ist einfacher gesagt als getan, gerade in Berlin. In Rom gibt es an allen Ecken und Enden modische Geschäfte ausschließlich für den Herrn. Hier in Berlin gibt es sie auch, aber mann muss genau wissen, wo sie sind.

Da Shopping-Touren ohnehin manchmal echt Zeit kosten und nerven, wenn man sucht und sucht und nicht das entdeckt, was man möchte, habe ich hier einige meiner liebsten Läden für Euch zusammengestellt.

Der Laden: Kauf dich Glücklich

In der Rosenthaler Straße, gibt es neues Geschäft, welches „Kauf dich Glücklich“ heißt. Hier findet jeder Mann das Passende in verschiedenen Farbgruppen. Die Kleidung ist nach Farben sortiert. Eine Auswahl der Produkte: Jacken von Wemoto, Shirts von Samsoe Samsoe und lässige Hosen von Topman.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 17, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Stereoki

Stereoki liegt in Friedrichshain, der Laden ist einfach wunderbar eingerichtet. Hier findet Ihr die großen Namen wie New Balance, Adidas oder Herschel Supply, aber auch eher kleinere Marken, die nicht jeder kennt, und in die man sich sofort verlieben kann.

Die Adresse: Gabriel-Max-Str. 18, 10245 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 11.30 – 20.00 Uhr, Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr

 

Der Laden: Ben Sherman

Ben-Sherman-Store liegt in der Rosenthaler Straße. Der Laden hat sich vor allem auf Hemden spezialisiert, vor allem britische Hemden. Zusätzlich dazu gibt es hier geniale Fliegerjacken.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: SOTO Store

SOTO Store liegt in der Torstraße. Dabei handelt es sich gleich um zwei benachbarte Geschäfte. Preislich liegen die beiden im gehobenen Segment. Ihr findet hier die Marken wie Acne Studios, Maison Kitsuné, A Kind of Guise, um nur einige zu nennen. Dabei umfasst das Sortiment so gut wie alles, von Schuhen bis hin zur Sonnenbrille – eine komplette Luxus-Garderobe.

Die Adresse: Torstraße 72, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 12.00 – 20.00 Uhr, Samstag: 11.00 Uhr

 

Der Laden: Overkill

Overkill befindet sich am Schlesischen Tor, es ist ein Paradies für Sneakers, aber auch andere Kleidungsstücke kommen im Overkill nicht zu kurz.

Die Adresse: Köpenicker Straße 195 A, 10997 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11 – 20 Uhr

 

Der Laden: COS

In COS findet man schlichte Kleidung, hier warten Shirts und Hemden in schönen Farbtönen.

Die Adresse: Neue Schönhauser Straße 20, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Weekday

Weekday ist wie der jüngere Bruder des vorhin erwähnten COS. Hier bekommt Ihr Eure Basics, wie T-Shirts für circa 10 Euro und die passenden Jeans.

Die Adresse: Weekday Neue Schönhauser Straße 17–18, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 10.30 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: A.D. Deertz

A.D. Deertz befindet sich in der Torstraße 106. Hier findet Ihr von Wibke Deertz designte Kleidungsstücke, welche es nur in limitierter Stückzahl gibt.

Die Adresse: A.D. Deertz Torstraße 106, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 12.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Voo Store

Der Voo Store liegt in einem Hinterhof der Genussmeile Oranienstraße in Kreuzberg. Hier findet Ihr vor allem immer mal wieder neue, kleine Marken mit Trendpotenzial.

Die Adresse: Oranienstraße 24, 10999 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Carhartt WIP

Carhartt WIP (steht für Work in Progress), befindet sich in der Rosenthaler Straße. Hier gibt es Outdoor-Kleidung, darunter tolle Funktionsjacken sowie Rucksäcke, Jeans und Mützen.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 48, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

Es lebe unser Karneval der Kultur

Es lebe unser Karneval der Kultur
Es lebe unser Karneval der Kultur

Nicht unterzukriegen, ist der Karneval der Kulturen – eines der schönsten Feste in unserer Hauptstadt. Es lockt nicht nur Einheimische, sondern ebenso Touristen aus den verschiedensten Regionen. Rund 1.2 Millionen Zuschauer hat der Karneval der Kulturen in Berlin jedes Jahr und zählt damit zu den größten Veranstaltungen, welche in der Hauptstadt stattfinden. Auch im diesem Jahr gab es im Vorfeld einige Diskussion um die Finanzierung des Festes in Berlin Kreuzberg – die Veranstaltung wird nun von der Berliner Sparkasse sowie der Senatsverwaltung und von den Berliner Wasserbetrieben finanziert. Retter in der Not war die Berliner Sparkasse, welche die Verantwortung für den Karneval der Kulturen übernommen hat. Erfreulich ist das für alle Berliner, auch für mich, selbst wenn ich in den letzten Jahren auf den Umzug verzichtet habe und am Freitag lieber in gemütlicher Runde das Straßenfest besucht habe. Über einen kompletten Ausfall wäre ich trotzdem mehr als enttäuscht gewesen.

Bunt, bunter, am buntesten

Nicht nur die Politiker begrüßen das Fest ganz besonders, es ist ein Aushängeschild für die Vielfalt der Kulturen. Es zeigt die Weltoffenheit der Berliner Hauptstadt. Vor allem jetzt, da in Berlin viele Menschen aus Krisengebieten neu angekommen sind und es nicht nur freundliche Stimmen gibt, ist der Karneval eine der Möglichkeiten ein Zeichen für Vielfalt, Miteinander und Zusammenhalt zu geben.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung wie immer am Pfingstwochenende vom 2. bis 5. Juni 2017 statt, also von Freitag bis Montag. Nicht aller Tage ist Berlin so schön und bunt wie beim Karneval der Kulturen: Zahlreiche Gruppen aus unterschiedlichen Nationalitäten zeigen auf und vor fahrenden Wagen ihre Künste, bunt verkleidet, und dabei spielen Musik, Tanz, eine Performance sowie bildende Künste und Akrobatik eine große Rolle. Sie verzaubern Groß und Klein mit einem magischen Gefühl.

Die Route führt vom Hermannplatz über die Hasenheide sowie die Gneisenaustraße, die Yorckstraße bis hin zur Möckernstraße. Um 12:30 Uhr geht es los, der Umzug beginnt am „Her mir geht es gutmannplatz“. Doch, wie schon oben erwähnt, ist nicht nur ein Besuch vom Umzug selbst es Wert, auf das Straßenfest zu gehen. Der Blücherplatz lädt seine Besucher dazu ein, eine Vielfalt von Kulturen und leckerem Essen zu entdecken, gerade der Gaumen wird hier angesprochen, um sich zwischendurch zu stärken. Die Bühnen zeigen ein buntes Programm. Zudem nutzen Vereine und Unternehmen die Gelegenheit dazu, die Zuschauer an Informationsständen zu informieren. Insgesamt gibt es rund 350 Stände. Mir persönlich gefallen vor allem die improvisierten Musikeinlagen. Dazu muss man eigentlich nur auf der Wiese sitzen und abwarten.

Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska

Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska
Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska

Vor ein paar Wochen war ich im Babylon zum Festival FilmPolska, das allererste Mal, und dass obwohl die Veranstaltung schon einige Jahre stattfindet. Die bekannte Veranstaltung FilmPolska ist in Berlin das größte Festival im Ausland, welches polnische Filme zeigt. Auf dem Festival sind alljährlich in der Zeit vom April und Mai an verschiedenen Orten in Berlin neue und spannende, polnische Filmproduktionen vom vergangenen Jahr zu sehen. Schirmherr dieser Veranstaltung ist das Medienboard aus Berlin.

Die Veranstaltung richtet ihren Blick ausschließlich auf das Filmland Polen, und bereitet mit einigen Side-Events eine Plattform für den Austausch von kreativen, kulturell interessierten Menschen. Es soll vor allen eine Verbindung zwischen den Kinogängern und den Filmemachern geschaffen werden. Für Berliner sowie für die Gäste bietet das Festival einen besonderen und unvergesslichen Einblick in den zeitgenössischen polnischen Film.

Es werden verschiedene Werke gezeigt, die sonst nur selten im deutschen Raum zu sehen sind. Es ist also eine lohnenswerte Gelegenheit seinen Horizont zu erweitern.

Das Erlebnis möchte ich nicht missen

Meine ersten Eindrücke bei dem Festival FilmPolska, den ich bekam, waren längere Schlangen an der Bar, viele herzliche Umarmungen und ein mitreißendes, lautes Gelächter. In dem alten Kino Babylon, welches sich in der Rosa-Luxemburg-Straße befindet, lief eine Dokumentation mit dem Titel „You Have No Idea How Much I Love You” von dem Filmemacher Pawel Lozinski. Im Saal, welcher sehr voll war, eröffnete Jenni Zylka, eine Kulturkolumnistin als Moderatorin des Festivals und den Abend. Dieser stand unter dem Motto „Berlin sieht Polnisch“. Alle die in Polen im Filmgeschäft einen Rang und Namen haben, waren gefühlt dort vor Ort und so kamen auch zahlreiche Gäste, welche mit dem Applaudieren zunächst gar nicht mehr aufhören wollten. Die diesjährigen Mitglieder der Jury waren u. a. Marcin Malaszczak, ein Filmproduzent, und Bernd Buder. In einem fließenden deutschpolnischen Mix der Sprachen gelang es den Veranstaltern eine überaus angenehme Atmosphäre zu schaffen, welche uns Gästen deutlich machte, wie bedeutend polnische Filme auch für unsere deutsche Kultur sind, und besonders, wie wichtig eine Zusammenarbeit auch zukünftig für einen Kulturaustausch zwischen der deutschen und polnischen Kultur ist.

Die Neuerung von FilmPolska der WETTBEWERB

Zum aller ersten Mal wurde diesmal ein Wettbewerb abgehalten. Die gezeigten Beiträge vom Wettbewerb wurden durch die Leitung des Festivals nominiert. Für den Wettbewerb wurden Spielfilme, Animationsfilme, Dokumentarfilme und auch hybride Formen, welche eine Spieldauer von mindestens einer Stunde hatten, zugelassen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Nachwuchs der polnischen Regie, deswegen nahmen insbesondere die Regisseurinnen sowie Regisseure am Wettbewerb teil. Insgesamt wurden am Ende sieben aktuelle Filme prämiert. Dabei standen filmische Werke im Fokus, welche einen progressiven, frischen und kritischen Anspruch hatten und somit auch das Potential besitzen, das polnische Kino zukünftig zu prägen und mitzugestalten.

Nominierte Filme 2017

Spielorte für das Programm: Die Orte waren in der Stadt gut verteilt: Babylon, Filmclub FSK Kino am Oranienplatz, Club der polnischen Versager, Zeughauskino, Brotfabrik, Kino Arsenal, Polnisches Institut Berlin und einige andere, kleine Kinos.

Wann fand es statt? 03. bis 10. Mai 2017 – Die Termine für das kommende Jahr 2018 werden noch bekannt gegeben, informieren könnt Ihr Euch auf der Berlin-Seite oder direkt beim Kino Babylon.

Preise: Tickets kosten circa 5 Euro

Aktionstage „Berlin machen“ ‒ Blitz und Blank Aktion in Berlin

Aktionstage „Berlin machen“ ‒ Blitz und Blank Aktion in Berlin
Aktionstage „Berlin machen“ ‒ Blitz und Blank Aktion in Berlin

Es ist kaum zu glauben, aber wir Berliner kamen auch dieses Jahr wieder zusammen, um gemeinsam einen Mittelstreifen, an der Straße von der Urania im schönen Schöneberg von Unrat zu säubern. Die Leute stachen in die Erde und dabei pflanzten sie bunte Blumen. Auch einige Graffitis wurden von Profis kostenlos beseitigt, die Hinterlassenschaften von Sprayern, verschwanden somit von der Bildfläche.

Der tolle Grünstreifen der vorhin erwähnten Urania ist einer von vielen öffentlichen Orten, die von „Wir Berlin“ einem Berliner Verein, bei den Aktionstagen „Berlin machen“ mit der Hilfe von Hunderten von Helfern verschönert wird. „Denn mich selber hat es schon seit längeren geärgert, wenn ich an dieser Stelle vorbeifuhr, dass das dortige Kunstwerk leider so grässlich verschandelt wurde“, erklärt einer der Freiwilligen gegenüber Journalisten.

Ganze Gruppen von Einsatzbereiten ‒ eine ehrenwerte Berliner Tradition

Satte 240 Gruppen haben sich nach Angaben der Initiatoren an den Aktionstagen „Berlin machen“ beteiligt. So räumten die Mitarbeiter von den Neuköllner Behörden, unseren Volkspark Hasenheide auf. Ein neues „Facelifting“ erhielt auch der Olof-Palme-Platz, welcher sich an der Budapester Straße befindet.

Schon seit einigen Jahren engagieren sich viele Berliner, um die Parkanlagen, Plätze und die Hauptstadtkieze zu pflegen. Alle packen an und machen Unser Berlin zu einem Ort der Freude. Seit dem Jahr 2011 sind die nun berühmt gewordenen Aktionstage ein großer Erfolg. Es ist toll, wie Menschen zusammen etwas auf die Beine stellen, ich hoffe und will, dass das in Zukunft genauso fortgeführt wird. Der Aktionstag 2017 wurde auf den Wunsch von vielen Leuten auf das Frühjahr verlegt. Dabei wollen die Veranstalter den neuen Termin im Frühling dafür nutzen, die geniale europäische Kampagne, mit dem Namen „Let´s clean up Europe“ zu verbinden. Um einen gemeinsamen Beitrag dabei zu leisten, dass unsere Hauptstadt, noch liebenswerter und auch attraktiver wird, und in der sich die Besucher vor allem aber ihre Bewohner noch mehr wohlfühlen können.

Jeder wird gebraucht

Jeder sollte sich verpflichtet fühlen, etwas von seiner Zeit, seiner Heimat zu schenken ‒ es tut nicht weh, dem Boden auf dem wir jeden Tag laufen, einmal im Jahr etwas Gutes zu tun. Macht also auch mit! Bestimmt, und da bin ich mir sicher, findet Ihr vor Eurer eigenen Tür einen Ort, welcher verschönert werden könnte. Am besten sucht Ihr Eure Freunde, Nachbarn, Bekannte und Familie auf und verbringt zusammen gemeinsam einen Tag für eine noch schönere Stadt. Berlin braucht solche Ideen! Wenn Ihr mitmachen wollt, einfach anmelden und loslegen. Details zur Aktion findet Ihr auf der gemeinsamen Webseite vom Aktionstag „Berlin Machen“.

„Berlin machen“ ‒ unter diesem Motto können sich alle Berlinerinnen und Berliner an der stadtweiten Aktion nächstes Jahr wieder beteiligen. Mitmachen heißt Verantwortung übernehmen ‒ Verantwortung für ein gutes Zusammenleben in der Stadt und der eigenen Nachbarschaft, am Ende profitieren alle von dem Ganzen. Ich hoffe deswegen, dass der Aktionstag auch im kommenden Jahr wieder eine rege Beteiligung erfährt und viele Freiwillige dazustoßen. In unserer Straße haben wir dieses Jahr schon viel geschafft, gepflanzt, Müll beseitigt eine Sitzmöglichkeit geschaffen von der aus wir unser Ergebnis betrachten können, und gleichzeitig habe ich meine Nachbarn etwas besser kennengelernt.

Eines der schönsten Ereignisse im Jahr ‒ das Kirschblütenfest

Eines der schönsten Ereignisse im Jahr ‒ das Kirschblütenfest
Eines der schönsten Ereignisse im Jahr ‒ das Kirschblütenfest

Wer kann sich schon an den schönen rosafarbenen Kirschblüten sattsehen, genau niemand. Die zartrosafarbenen bis weißen Blüten an den knorrigen, geschwungenen Ästen und das satte Grün verkörpert nur eine Aussage, „Es ist schön zu leben“. Davon kann ich jedes Jahr einfach nicht genug bekommen, vor allem mit dem Wissen, dass das Spektakel nur eine kurze Lebenszeit hat.

Die Kirschblüten sind für mich der absolute Inbegriff für den Frühling und dieser erinnert mich immer an ein wunderschönes Mädchen. Besonders in Lichterfelde stehen viele Bäume, die Kirschblüten tragen. Dort findet alljährlich ein Kirschblütenfest, das sogenannte Hanami, statt. Wo früher noch die Berliner Mauer stand mit seinen Todesstreifen, blühen heute die lebensspendenden Kirschbäume, es sind satte 1.100 Stück. Ich werde es mir nicht entgehen lassen.

Was bedeutet eigentlich Hanami?

Hanami bedeutet japanisch 花見, „Blüten betrachten“. Es ist eine japanische Tradition, welche im Frühjahr jedes Jahr gefeiert wird. Zu dem Fest wird die Schönheit der Kirschblüte gewürdigt.

Die japanische Kirschblüte wird sakura genannt, der Name ist auch ein beliebter weiblicher Vorname in Japan. Die Kirschbäume blühen, je nach Gegend, von Ende März bis Anfang Mai. Die Blüte dauert in der Regel etwa 10 Tage. Die japanischen Kirschbäume tragen, im Gegensatz zu unseren Kirschbäumen, keine Früchte, welche essbar sind. Aber die japanischen Kirschbäume haben im Gegensatz dazu sehr viele Blüten.

Die Tradition geht in Japan wahrscheinlich auf die Zeit von 710 bis 794 zurück. Schriftlich belegt ist das Kirschblütenfest seit der Zeit von 794 bis 1185. Die eigentliche Bedeutung des Festes liegt darin, dem Menschen die Schönheit und die Vergänglichkeit deutlich zu machen, ähnlich unserem Memento mori, lateinisch für „Gedenke zu sterben“. Die Symbolik wurde auch von den Samurai aufgegriffen und feierte einen ehrenhaften und würdigen jungen Tod.

Das Fest in Japan

In den lokalen japanischen Gegenden feiern die Bewohner jedes Jahr ihr Hanami, während die japanischen Kirschbäume in ihrer Blüte stehen. Das Fest wird in einem Park mit der eigenen Familie oder mit Freunden zelebriert. Es gibt dazu ein O-Bentō (= eine Art japanische Lunch-Box), reichlich Bier oder Sake. Die feiernde Gruppe sitzt dabei auf einer Unterlage, auf welcher man bequem auf dem Boden sitzen kann, ganz ähnlich zu unserem Picknick. Da Japan oft übervölkerte Gebiete hat, begeben sich einige Menschen bereits viele Stunde vor dem Start des Festes an einen Platz im Park, um diesen für sich zu beanspruchen.

In manchen Orten werden die Kirschbäume in den Parks extra für das Fest nachts angestrahlt. Der Höhepunkt des Festes ist ein riesiges Feuerwerk am Abend, welches etwa eine Stunde ununterbrochen andauert. Schon am Tag lassen sich Attraktionen erleben, ähnlich wie bei einer Kirmes. Es gibt Buden mit Spielen, Essen oder Geschenkartikeln. Die Menschen in Japan tragen an diesen Tag fast alle ein traditionelles Kimonogewand das sogenannte Yukata.

Das Hanami, also das Kirschblütenfest, wird schon länger auch in Deutschland gefeiert. In einigen deutschen Großstädten gibt es ein größeres Hanami, meist organisiert von den Deutsch-Japanischen-Gesellschaften (DJG). Das wohl größte Kirschblütenfest findet in Hamburg statt und das schon seit 1968. Jedes Jahr im Frühling kommen hier mehrere zehntausend Menschen zusammen.

Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin

Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin
Eigentumswohnungen kaufen und verkaufen in Berlin

Die Baubranche in Berlin boomt. Knapp 150.000 neue Einwohner in drei Jahren, der Bedarf an Wohnungen für Neuzugezogene sowie der Trend zu kleineren Haushalten führen zu einem sehr großen Bedarf an neuem Wohnraum. Die dadurch entstehenden Pläne des Senats für neue Wohngebiete wecken schnell das Interesse von denjenigen, die sich eine Eigentumswohnung kaufen möchten, ganz gleich ob sie für die eigene Verwendung oder zur Weitervermietung gedacht sein soll.

Gleichzeitig ist ein steigender Bedarf an Wohnungen interessant und lohnenswert für diejenigen, die Immobilieneigentum besitzen und nicht benötigte Eigentumswohnungen aufgrund der hohen Nachfrage teuer wieder verkaufen können.

Optimale Zielgruppen für die zu verkaufende Eigentumswohnung finden

Wer seine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte sich bei einer sehr großen Nachfrage wie in Berlin immer mit dem Gedanken beschäftigen, welches denn die attraktivsten Zielgruppen sind und wie man diesen die Wohnung optimal schmackhaft machen kann.

Bisher zur Miete wohnende Interessenten können optimal überzeugt werden, indem ihnen nicht nur die Vorzüge der Wohnung aufgezeigt werden, sondern auch die Ersparnisse, die sie im Vergleich zum Mietverhältnis genießen können sowie die entstehende Altersvorsorge aus Stein.

Eine entsprechend vorliegende und mit realistischen Werten gefüllte Gegenüberstellung – Miete gegen Eigentum – kann die andere Seite sehr schnell überzeugen. Interessant sind auch Rentner, welche sich dazu entschließen, ein vorhandenes Haus gegen eine Eigentumswohnung einzutauschen.

Hier gelten altersgerechte Vorteile einer Wohnung und der Umgebung zu optimalen Verkaufsargumenten. Optimale Unterstützung bei einem Verkauf kann ein Makler beisteuern. Dieser hat natürlich seinen Preis, dafür weiß er aber genau über die Märkte in der Hauptstadt Bescheid und kennt zudem sehr viele Kontakte, die hilfreich sind, um die Eigentumswohnung nicht unter Wert verkaufen zu müssen.

Der richtige Wert für die Wohnung

Beim Thema „nicht unter Wert verkaufen“ ist es natürlich wichtig, eine Ahnung davon zu haben, für wie viel die eigene Wohnung verkauft werden kann. Hier spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die einen schnell den Überblick verlieren lassen.

Den bedeutendsten Einfluss auf den Verkaufspreis haben sicherlich die Lage und der Zustand der Wohnung.
Gleichzeitig wird der Preis von weiteren Faktoren bestimmt: So kann für Altbau- und natürlich Neubauten mehr Geld verlangt werden als für Immobilien aus den 50er bis 70er Jahren. Die Anzahl der Zimmer ist ebenso bedeutend wie das Vorhandensein von Garten, Terrasse oder Balkon.

Oft zahlen Interessenten gern mehr für eine Wohnung, die nicht im Erdgeschoss liegt, weil die Wohnräume über mehr Licht verfügen und zahlreiche Menschen ebenerdig sehr viel mehr Angst vor Einbrechern haben als in den höheren Etagen. Gerade Dachgeschosswohnungen werden durch Aufstockungen und Ausbau der Dachstühle vielerorts neu geschaffen und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Vermietete und freie Wohnungen sorgen ebenfalls für unterschiedliche Preise, was bei einem Verkauf, beziehungsweise bei der Festlegung des Preises, berücksichtigt werden muss. Hier lohnt sich die Hinzunahme eines Experten, der eine Wohnung unabhängig bewerten kann.

Gemeinschaftseigentum als hemmender Faktor beim Wohnungsverkauf

Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern sind eine attraktive Variante, Wohneigentum zu besitzen, ohne ein ganzes Haus kaufen zu müssen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Wirkung einer Eigentümergemeinschaft auf Interessenten bei einem eventuellen Verkauf der Wohnung. So kommt es bei den Käufern häufig zu Zweifeln an der Attraktivität eines Objektes, wenn sie beispielsweise mit Entscheidungen der Vergangenheit durch die Gemeinschaft nicht einverstanden sind und daher nicht ohne weiteres Teil dieser Gemeinschaft werden möchten.

Das Vorkaufsrecht eines Mieters beim Verkauf der Wohnung

Ist man selbst Mieter einer Wohnung, die der entsprechende Eigentümer plötzlich verkaufen möchte, sollte man immer drei Dinge im Hinterkopf behalten.

Wichtig ist vor allem das Vorkaufsrecht, weil alles andere nicht wirklich oder schwierig zu beeinflussen ist. Das Vorkaufsrecht bedeutet nichts anderes, als dass der Mieter vom Vermieter das Recht eingeräumt bekommen muss, die Wohnung zu den gleichen Bedingungen wie der potenzielle Käufer zu erwerben. Um auf diese Art und Weise die Wohnung dann als Eigentümer und nicht mehr als Mieter weiter bewohnen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Mehrfamilienhaus, in dem sich die Wohnung befindet, wird erstmals in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt.
  • Das Mehrfamilienhaus, in dem sich die Wohnung befindet, wird nicht als Ganzes verkauft.
  • Der Eigentümer verkauft an Fremde und nicht an Familienmitglieder.
  • Es besteht bereits ein Kaufvertrag, in den der Mieter einsteigen kann.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, muss der Vermieter den Mieter über seine Pläne und über das bestehende Vorkaufsrecht informieren. Das geschieht meistens schriftlich mit einer beigefügten Kopie des relevanten Kaufvertrags. Der Mieter hat dann innerhalb der angegebenen Frist oder der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit von zwei Monaten die Gelegenheit, dem Verkäufer mitzuteilen, ob er zu den gleichen Konditionen sein Vorkaufsrecht ausüben und die Wohnung selbst kaufen möchte.