Was macht ein Notar beim Immobilienverkauf?

Was macht ein Notar beim Immobilienverkauf?

Der Notar ist eine unverzichtbare und fundamentale Figur beim Kauf oder Verkauf eines Hauses. Notare sind Immobilienbeamte, die ihren Klienten Rechtssicherheit geben müssen. Sie sind in der Tat direkt von der Generaldirektion für Register und Notare des Justizministeriums abhängig. In Bezug auf ihre Aufgaben, Pflichten und Rechte üben die Notare die öffentliche Notarisierung aus und gewähren den Bürgern Rechtsbeistand in Bezug auf alle Aspekte des Privatrechts und schreiben mit Genauigkeit und nach ihren Klienten die Dokumente, die in einem Rechtsakt und Unternehmen enthalten sind. Der Großteil der notariellen Urkunden sind Handelsgeschäfte, die zu den häufigsten Operationen gehören. Das betrifft den Kauf und Verkauf von Häusern mit oder ohne Bankhypothek.

Die Rolle des Notars

Vor der Unterschrift fordert der Notar die Parteien stets auf, alle benötigten Dokumente für den Verkauf oder Kauf zu sammeln. Dazu gehören in erster Linie das Original der Vollmachten, falls es existiert, und alle Dokumente, die gesetzlich vorgeschrieben sind und die die Notariatsunterschrift oder die Genehmigung des Notars gebrauchen. In den Akten beschränkt sich der Notar nur darauf, alle von ihm wahrgenommenen Tatsachen zu beglaubigen, sodass diejenigen, die wahrgenommen werden, auch nachgewiesen werden können. Der Notar kann als unbequemer Fachmann bezeichnet werden, der nur das geltende Recht anwendet und den Finanzbericht über die wirtschaftlichen Situationen der Teile nicht sieht oder prüft. In gleicher Weise befasst sich der Notar nicht mit persönlichen Situationen. Nach der von beiden Parteien und der Unterschrift des Notars erhalten diese Dokumente ab diesem Zeitpunkt einen Beweiswert, und ihre Rechtmäßigkeit wird vorausgesetzt.

Die Dokumente und ihre Relevanz

In diesem Dokument werden alle Informationen gesammelt, die sich auf den Vorgang beziehen: Daten des Vertragsgegenstandes, der Zahlungsart, der übernommenen Garantien usw. Der Notar wird die Originaldokumente geheim halten und die Kopien bereitstellen, die von den Teilen verlangt werden können. Bezüglich der Kosten der Dienstleistungen ist es eine ziemlich klare Sache. Die Beurteilungsdienste sind immer kostenlos und sie gelten als eine Pflicht des Notars, allen Personen, die sie anfordern können, zu dienen, mit Ausnahme einiger gesetzlich vorgeschriebener Ausnahmen. Die Höhe der notariellen Dienstleistungen ist ziemlich groß, aber nicht so groß im Vergleich zu den Gesamtkosten in den meisten Operationen. Zum Beispiel wird beim Erwerb eines Eigenheims eine Kauf- und Verkaufsurkunde erstellt, die dann ziemlich viel kosten kann.

Bezüglich der Wahl des Notars

Der Benutzer hat die Erlaubnis, den Notar selbst zu wählen, der die Operation öffentlich notariell beurkundet, zum Beispiel beim Kauf und Verkauf eines Hauses. Tatsächlich kann der Käufer in einigen Fällen sogar versuchen, seinen eigenen Notar zu empfehlen, aber es ist der Käufer, der letztlich entscheidet, welchem Fachmann er vertrauen wird. Im Fall eines Interessenkonflikts wird der Notar von demjenigen ausgewählt, der die gesamte notariellen Rechnung oder das meiste davon haben muss. Die Unterschrift des Kaufs und Verkaufs von Hausurkunden ist ein Maßstab der Volkswirtschaft, dessen Rolle hervorzuheben ist, sowie alle anderen Tätigkeiten, in die die Notare eingreifen. Dazu gehören zum Beispiel die Erbschaft, Erteilung von Befugnissen, Hypothekendarlehen und die Schaffung von Handelsgesellschaften. Der Notar ist also sehr wichtig für den Verkauf und Kauf einer Immobilie. Ohne einen Notar kann also keine Bevollmächtigung, dementsprechend auch kein Kauf erfolgen. Ich habe sehr lange nach einem guten Notar gesucht und letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Auswahl dem Verkäufer zu überlassen und ich habe diese Entscheidung nicht bereut.

Was ist eine Bauvorbereitungsvollmacht?

Was ist eine Bauvorbereitungsvollmacht?

Für den Bau eines Hauses oder irgendeiner anderen Immobilie braucht man sehr viel Zeit und Geduld. Man braucht aber auch Geld, was in meinem Falle nicht das größte Problem war. Als ich mir ein Grünstück gekauft habe und bestimmte Arbeiten ausführen wollte, wusste ich überhaupt nicht, welche Dokumente ich dafür brauche. Deshalb habe ich mich bei einem Freund, der ein Anwalt ist, informiert, und er hat mir über eine s.g. Bauvorbereitungsvollmacht erzählt. Das ist ein wichtiges Dokument, das man haben muss. Ich hatte es derzeit natürlich nicht und musste mich dann weiter erkundigen, was das überhaupt darstellt und wo ich es aufsuchen sollte.

Die Grundeigenschaften der Vollmacht

Eine Bevollmächtigung ist natürlich immer ein Dokument, in dem Sie versprechen, dass jemand etwas für Sie ausführen darf. So ähnlich ist es auch mit dieser Art von Vollmacht. Mit einer Bauvorbereitungsvollmacht haben Sie die Möglichkeit, den Erwerber eines unbebauten Grundstückes für die Vorbereitungshandlungen zur Bebauung der Immobilie zu tätigen. Das erfolgt in der Regel in einem notariellen Vertrag, sodass es auch schriftlich und rechtlich korrekt verläuft. Diese Vollmacht ist besonders am Anfang des ganzen Prozesses wichtig. Zu dieser Zeit ist der Erwerber noch immer nicht der Eigentümer des Grundstückes, da die Eigentumsumschreibung im Grundbuch noch nicht vollzogen ist. Das ist besonders wichtig für diejenigen Käufer, die sehr schnell mit dem Bebauen oder der Renovierung beginnen wollen. Ein schneller Baubeginn kann ein wertbildender Faktor für den Kaufpreis, und somit auch für die schnelle Fälligkeit des Kaufpreises sein. Durch die Bauvorbereitungsvollmacht kann man dem Erwerber die Vollmacht geben, Akten einzusehen, die Baugenehmigung zu beantragen, oder auch Bodenuntersuchungen in Auftrag zu geben. Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass er bestimmte Energielieferungsverträge mit Versorgungsunternehmen abschließen kann.

Bedingungen

Es gibt natürlich auch bestimmte Bedienungen, die man für diese Bevollmächtigung erfüllen muss. Dieses Dokument stellt nur eine Bevollmächtigung da, sodass der Käufer noch immer nicht der Eigentümer ist. Deshalb darf er auch keine eigenen Entscheidungen treffen. Außerdem ist er durch dieses Dokument nicht dazu bevollmächtigt, mit dem Bau zu beginnen oder im schlimmsten Falle die Baugrube auszuheben oder Gebäudeteile einzureißen. Das heißt, dass diese Bevollmächtigung nicht gerade ein geschlossener Vertrag ist, aber sie kann am Anfang große Hilfe leisten. Die Regel lautet, dass der Käufer keine vollendeten Tatsachen oder Entscheidungen trifft, solange er den Kaufpreis nicht bezahlt hat. Er darf also keine Bauruine hinterlassen, falls er sich anders überlegt und das Grundstück doch nicht kaufen will.

Vertrauenssache

Bauvorbereitungsvollmachten sind in der Regel Vertrauenssache. Der Verkäufer, der mir mein Grundstück verkauft hat, war ein guter Freund meines Vaters, sodass ich wirklich Glück hatte. Wenn das aber ein Fremder gewesen wäre, würde das vielleicht nicht so reibungslos verlaufen. Für mich war diese Vollmacht sehr wichtig, da ich sofort mit den Arbeiten beginnen konnte. Erst nach ein paar Wochen, als das mit dem Geld geregelt wurde, konnte ich mit dem Erbauen beginnen. Sie müssen also nur hoffen, dass Sie bei Ihrem Kauf Glück haben und Ihnen der Verkäufer die Möglichkeit einer Vollmacht gibt. Diese Vollmacht hat in der Regel keine feste Form, muss also von den beiden handelnden Seiten unterschrieben werden. Dort müssen beide Namen stehen und eine Art Versprechen, dass der Verkäufer den Käufer bevollmächtigt, bestimmte Tätigkeiten auszuführen. Nachdem beide Seiten diesen Vertrag unterschrieben haben, bleibt er beim Notar als Evidenz und Beweis, falls etwas schief geht.

Immobilie und Erbengemeinschaft

Immobilie und Erbengemeinschaft

Es gibt sehr viele Fälle, mit denen ich vertraut bin, wo sich Geschwister wegen des Erbes streiten. In den meisten Fällen können sie sich nicht entscheiden oder eine Lösung finden, welche Immobilie wem gehören sollte. Dabei treten nicht nur solche Probleme auf, sondern auch richtige rechtliche Probleme, die dann zu unerwünschten Lösungen führen. Die Erbschaft ist eine komplizierte Sache und sollte immer gut bedacht werden. Nach dem Tod eines Familienmitglieds muss man natürlich sein Besitztum verteilen. Das erfolgt am einfachsten, wenn der Verstorbene zu seiner Lebenszeit ein Testament hinterlassen hat. Dort wird dann genau aufgeführt, wer was bekommt. Doch das Problem taucht dann auf, wenn es kein Testament gibt und sich die Nachfolger selber einigen müssen. Nach dem Tod des Familienmitglieds gründen die Miterben eine Erbengemeinschaft. Somit werden sie gemeinsam zu Eigentümern des Erbes erklärt, bis das Erbe verteilt wird. Wenn beispielsweise ein Haus im Erbe hinterlassen ist, und nirgendwo der rechtliche Erbe festgelegt ist, stellt sich die Frage, wer das Haus bekommt. Die Erben verfügen erstmal über den Nachlass als Gesamthandeigentum. Das heißt, dass keiner der Eigentümer alleine über das Haus im Nachlass verfügen darf und dass jede Aktion abgestimmt werden muss.

Die Abstimmung

Somit bilden die Erben eine Erbengemeinschaft, die aber keine Rechtsfähigkeit hat. Das kann aber geändert werden, indem die Miterben einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschließen und dadurch gemeinsame bestimmte Regeln aufstellen. Es ist aber wichtig, dass sich die Miterben alle einig sind, was mit der zu erbenden Immobilie passieren soll. Wenn sich alle Miterben in einer Entscheidung einig sind, dann kann das Haus sowohl verkauft, als auch zum Leben benutzt werden. Es ist dementsprechend sehr wichtig, dass alle dieselbe Meinung haben.

Grundbucheintrag der Erbengemeinschaft

Am Anfang ist es wichtig, dass ein Grundbuch berichtigt wird, da in diesem Buch noch immer der Erblasser als Besitzer der Immobilie eingetragen ist. Solange das der Fall ist, können die Miterben nichts mit der Immobilie anfangen. Um also diesen Vorgang zu beantragen, muss man es innerhalb einer Zeitspanne von 2 Jahren nach dem Tod des Erblassers durchführen. Nach diesem Zeitraum kann die Grundbucheintragung viel Geld kosten. Jeder Erbe kann die formierte Erbengemeinschaft ins Grundbuch eintragen. Dafür muss er natürlich einen entsprechenden Antrag stellen und einen bestimmten Nachweis der Erbschaft mitbringen. Meistens reicht der Erbschein dafür, doch wenn ein Testament vorhanden ist, dann kann dieses auch benutzt werden. Weitere Möglichkeiten sind noch in der Bescheinigung der Testamentseröffnung durch das Nachlassgericht vorhanden. Da eine Erbengemeinschaft gegründet wurde, wird das Haus als Gesamthandeigentum ins Buch eingetragen, und nicht als Eigentum eines der Erben. Somit ist es auch rechtlich begrenzt, dass kein Erbe alleine über Teile der Immobilie verfügen kann. Das ist durch verschiedene Formen der Auflösung veränderbar. Wenn die Erben dann das Haus teilen wollen, dann können sie das durch einen Teilauseinandersetzungsvertrag beim Notar machen.

Die Erbengemeinschaft an sich

Es ist also wichtig, dass sich die Miterben einigen, was sie mit der Immobilie machen und wie sie diese verteilen wollen. Auch wenn der Erblasser beispielsweise einem Erbe nur 15 % hinterlassen hat, können sich die Miterben darin einigen, dass er mehr oder weniger bekommt. Es ist also wichtig, dass alle Miterben eine gemeinsame Lösung finden, da nur so der Vorgang abgeschlossen werden kann. In der Regel entscheiden sich die meisten Erbgemeinschaften dazu, dass Haus zu verkaufen und sich das Geld zu teilen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen sie sich dazu entscheiden, dass jedem Erbe ein bestimmtes Zimmer zugeteilt wird, sodass sie alle zusammen in diesem Haus leben können. Es ist egal, wofür sie sich am Ende entscheiden. Hauptsache, alles wird rechtlich dokumentiert und bewiesen.

Wohnungsbau in Berlin geht voran

Wohnungsbau in Berlin geht voran

Hier in Berlin entfacht immer wieder auf ein Neues die Diskussion über Wohnungen. Es geht dabei nicht nur um die Mietpreise und über deren Steigung, sondern ebenfalls um den Wohnungsbau. Viele Leute denken zu diesem Thema, dass der Wohnungsbau hier bei uns viel zu gering wäre, und dass man das Bauen neuer Wohnung ankurbeln sollte. Das ist ja auch nur verständlich, da es der Stadt nur zu Gute käme, mehr und mehr Wohnungen zu haben. Wie steht es jedoch tatsächlich um den Wohnungsbau in Berlin? Die meisten hier scheinen nämlich doch nicht allzu sehr viel Ahnung von diesem Thema zu haben.

Andere Ideen der Stadtentwicklungssenatorin als Neubauten

Die momentane Stadtentwicklungssenatorin hat ganz klar nicht nur auf den Neubau von Wohnungen gesetzt. Sie selbst sagt, dass nicht nur das das Ziel sein sollte. Sie setzt auch darauf, dass die Mieten der bereits vorhandenen Wohnungen nicht radikal ansteigen. So hat sie bspw. mit mehreren der Firmen, welche Wohnungen in Berlin haben und auch bauen, ausgemacht, dass die Mieten nicht mehr als zwei Prozent jährlich ansteigen dürfen.

Fakten zum Wohnungsbau

Das soll jedoch nur nebenbei erwähnt sein. Was den Neubau von Wohnungen angeht, so steht es gar nicht so schlecht, wie allgemein gesagt wird, um ihn. Ich will hier jedoch auf Fakten zu sprechen kommen. Es ist außer Frage, dass nicht so viele Wohnungen neu erbaut wurden, wie es eigentlich nötig wäre. So wurden zwischen 2013 und 2016 rund 70000 Wohnung zu wenig errichtet. Das man zu wenig Neubauten hat bezieht man darauf, dass der Neubau von Wohnungen nicht mit dem Bevölkerungswachstum standhält.

Das ist jedoch an und für sich gar nicht so schlecht, wie man denken könnte. Immerhin scheint es ja so, als könnten alle diejenigen, die es sich leisten können und es vor allem auch wollen, hier wohnen.

Um nun dieses Fehlen von Wohnung auszugleichen, und um den noch kommenden Bedarf zu decken, müsste man bis zum Jahr 2021 20000 jährlich bauen. Da dies jedoch so unrealistisch erscheint, beschränkt sich die momentane Stadtentwicklungssenatorin auf einen geringeren Wert von rund 14000 Wohnungen im Jahr. Dabei beachtet sie nicht das Defizit an Wohnungen, welches noch von früher vorhanden ist.

Nun muss man selbstverständlich sagen, dass es stimmt. Es gibt zu wenige Wohnungen hier in Berlin. Jedoch muss man im gleichen Zug erwähnen, dass es gar nicht so schlecht um das Neubauten steht, wie es oftmals gesagt wird. Es ist zwar noch nicht perfekt, aber ich bin auch zuversichtlich, dass es sich in Zukunft noch bessern wird.

Der Flughafen Tegel als Problemherd

Ein großes Problem bei diesem Thema stellt der Flughafen Tegel dar. Auf dem Gelände, welches heute mit einem Flughafen bebaut wird, hätten unzählige neue Wohnungen Platz gefunden. In Zahlen ausgedrückt hätte man hier ca. insgesamt 9000 Wohnungen errichten können. Da diese Fläche nun nicht mehr bebaut werden kann, muss man sich andere Gebiete suchen. Man muss jedoch sagen, dass dieser Flughafen sehr wohl ein großes Problem ist, wenn man sich mit der Frage nach Neubauten in Berlin beschäftigt.

Was ist eine Belastungsvollmacht?

Was ist eine Belastungsvollmacht?

Immobilien zu kaufen ist nicht gerade einfach. Dazu braucht man sehr viel Zeit, aber auch Wissen in diesem Bereich. Als ich mir eine Immobilie in Berlin kaufen wollte, wusste ich überhaupt nicht, worauf ich mich da einlasse. Das erste, was mir gesagt wurde, ist, dass ich eine Belastungsvollmacht brauche. Ich wusste natürlich nicht, was das bedeutet, doch nachdem ich mich ein bisschen erkundigt habe, weiß ich ungefähr, was das bedeutet. Kurz gefasst, ist eine Belastungsvollmacht Klausel, die im Grundstückskaufvertrag enthalten sein sollte. Diese bevollmächtigt dann der Notar, um das gewünschte Grundstück mit einem Grundpfandrecht belasten zu können. Anfangs hatte ich natürlich keine Vorstellung darüber, was das sein sollte, aber in der Zwischenzeit sind mir einige Sachen klarer geworden.

Belastungsvollmacht und ihre Eigenschaften

Eine Belastungsvollmacht brauchen Sie nicht immer. Sie ist nur dann erforderlich, wenn Sie als Käufer eines bestimmten Grundstücks eine Fremdfinanzierung vornehmen wollen, die dann vor einer Eigentumsumschreibung unterschrieben wird. Das wird meistens vom Kreditgeber verlangt, der für diese Eigentumsumschreibung eine Kreditsicherheit verlangt. Somit werden Ihnen dann mehrere Möglichkeiten, um die Immobilienfinanzierung zu sichern. Dazu gehören meistens Hypotheken, Grundschulden oder Sicherungsgrundschulden auf dem zu kaufenden Grundstück. Das Problem besteht aber darin, dass Grundstück noch immer im Eigentum des Verkäufers steht. Dieser kann dann als einziger Belastungen von Grundpfandrechten vornehmen. Der Kaufpreis steht schon beim Notar festgelegt und es scheint so, als ob man keine Lösung mehr hätte. Deshalb wurde mir gerade diese Belastungsvollmacht angeboten. Diese Konstruktion wurde gerade deshalb erfunden, um sowohl das Interesse des Käufers, als auch das Interesse des Verkäufers zu schützen.

Der ganze Prozess der Bevollmächtigung verläuft in der Regel ziemlich einfach. Der Verkäufer erteilt dem Notar die Vollmacht, bestimmte Rechtssachen vor der Eigentumsumschreibung durchzuführen. Dazu gehört in erster Linie, dass er in der notariellen Urkunde des beurkundenden Notars den Käufer mit mehreren Grundpfandrechten bewilligt, und zwar zur Höhe des Kaufpreises. Die Grundpfandrechte erhalten dann den Rang vor der Auflassungsvormerkung. Der Käufer kann dann seine Auszahlungsansprüche gegen den Grundpfandrechtsgläubiger an den Verkäufer abtreten und somit den Grundpfandrechtsgläubigen unwiderruflich dazu bewilligen, den vereinbarten Betrag auf ein Notaranderkonto zu überweisen. Somit wurde mir die Möglichkeit gegeben, meine Immobilie einfacher zu kaufen und mir somit die Mühe zu ersparen.

Die Risiken der Belastungsvollmacht

Natürlich hatte ich am Anfang bestimmte Zweifel, doch den Grund zum Zweifeln hatte der Verkäufer noch mehr. Für ihn trägt solch eine Bevollmächtigung ein großes Risiko mit sich. Eine solche Belastung des Grundstücks ist aus mehreren Gründen für den Verkäufer risikoreich. In erster Linie haftet das Grundstück, das ihm formal noch gehört, für alle Grundpfandrechte zugunsten des Käufers, womit sich dann eine Zwangsvollstreckung des Grundpfandgläubigers und zwar gegen das Vermögen des Verkäufers richten kann. Da man somit nicht keine großen Vorteile als Verkäufer haben kann, gibt es dafür bestimmte Regelungen. Damit das vollkommen ausgeschlossen wird, überweist der Kreditgeber des Käufers den Kreditbetrag erstens auf das Notaranderkonto, und erst danach wird der Antrag auf Eintragung des Grundpfandrechts ins Grundbuch gestellt. Durch die Abtretung der Auszahlungsansprüche ist der Käufer zur Auszahlung auf das Notaranderkonto verpflichtet. Erst nachdem diese Auszahlung erfolgt, kann der Notar die Eigentumsumschreibung vollziehen und somit die Grundpfandrechte eintragen. Das führt zu mehreren Vorteilen, die dann sowohl den Verkäufer, als auch den Käufer betreffen. Somit habe ich mir meine Immobilie kaufen können, ohne damit irgendwen zu belasten.

Berlin will mehr Wohnungen über Berlin bauen lassen

Berlin will mehr Wohnungen über Berlin bauen lassen

Jeder hier dürfte wissen, wie ein normaler Supermarkt aussieht. Die meisten sind einstöckig (immerhin dürfte es ziemlich schwer sein, einen Einkaufswagen auf ein anderes Stockwerk zu kriegen), und haben eine weite Fläche. Ein Fakt ist weiterhin, dass sie in Großstädten mindestens in der Form, wie sie momentan auftreten, förmlich Platz verschwenden. Über einem einzelnen Supermarkt könnten zahlreiche Wohnungen Platz finden. Mir persönlich, als gebürtiger Berliner, stellt sich die Frage, weshalb man nicht schon lange die Fläche über Supermärkten zum Bau von Wohnungen nutzt.

Größtenteils ist es so, dass Supermärkte nicht an äußerst beliebten Plätzen liegen. Ohne irgendwie am Stadtrand zu liegen, befinden sie sich doch immer ein wenig ab vom Schuss. Bei manchen Supermärkten ist es nun auch so, dass sie tatsächlich bereits Wohnungen über sich haben. Leider ist dies jedoch nur selten der Fall und das besonders bei kleineren Filialen. Die Größeren Supermärkte haben nun meistens einfach ein flaches Dach. Das ist rein Platzverschwendung. Auch im Gespräch mit einigen meiner ebenfalls hier ansässigen Freunde kam raus, dass sie der gleichen Meinung sind.

Was spricht gegen Wohnungen über Supermärkten?

Wenn man ein wenig überlegt, dürfte einem das wie eine rhetorische Frage erscheinen. Mir mindestens ist kein negativer Punkt eingefallen. Die Stadtentwicklungssenatorin spricht hier von 50 bis 100 Wohnungen je Supermarkt. Man würde ungenutzte bzw. verschwendende Fläche zu genutzter Wohnfläche machen. Des Weiteren kann sogar der Supermarkt selbst neue Stammkunden abgreifen, da es nur sinnvoll wäre, zu dem Supermarkt zu gehen, über welchen man direkt wohnt, anstatt noch weite Distanzen hinter sich bringen zu müssen (und vielleicht auch noch für öffentliche Verkehrsmittel zahlen zu müssen). Folglich bildet sich hier sogar eine Win-Win-Situation aus. Der Supermarkt dürfte auch keine Probleme mit dem Parken kriegen, da man auf normalen Supermarktparkplätzen sowieso bloß wenige Stunden (wenn überhaupt) parken darf. Das würde verhindern, dass sie von Bewohnern für längere Zeiten gesperrt würden.

Was wird zur Realisierung dessen getan?

Die schon so oft erwähnte Stadtentwicklungssenatorin hat bereits so einiges getan, um den Wohnungsbau über Supermärkten anzuregen. So hat sie die Weichen für einen jährlichen Supermarktgipfel gestellt. In diesem will sie sich regelmäßig mit einigen Einzelhandel Vertretern treffen, um mit ihnen Ideen und Anregungen zu dem Neubau von Wohnungen über Supermärkten auszutauschen und um darüber zu diskutieren. So kam bei einem solchen Treffen raus, dass man davon ausgeht, Wohnungsfläche im fünfstelligen Bereich zu erschließen. Wenn man sich das auf der Zunge vergehen lässt, so stellt man fest, dass es sich hierbei um enorme Wohnflächen handelt. Für mich bleibt nur noch die Frage offen, wie es sein kann, dass man noch nicht früher darauf gekommen ist. Die Schaffung neuer Wohnungen über Supermärkten mag jedem beim ersten Mal unwichtig vorkommen. Man mag sehr wohl denken, dass es sich hierbei wohl nur um ein Detail handeln mag, was nahezu kein Aufsehen verdient hat. Hier sieht man jedoch wieder einmal, dass der erste Eindruck oft zu trügen vermag, und dass es sich hierbei doch um ganz gewaltige Flächen handelt.

Musik aus Berlin: Von wegen Lisbeth

Musik aus Berlin: Von wegen Lisbeth

Viele nicht-Berliner dürften diese Band nicht kennen. Hier gewinnt sie jedoch förmlich tagtäglich an Ansehen und Ruhm. Die Musikgruppe selbst besteht aus fünf Mitliedern. Offiziell betitelt man sie als eine Indie-Pop-Band. Die fünf Mitglieder sind allesamt schlichte, bescheiden geartete Leute. Sie treten nicht in ausgefallen Outfits auf, sie tragen ganz normale T-Shirts und Hemden. Ihnen steigt der ganze Ruhm, den sie sich neuerdings verdient haben nicht zum Kopf, sie bleiben bodenständig und sie genießen es einfach, auftreten zu dürfen und ihre Musik auszuleben.

Ihre Konzertatmosphäre

Auffallend sind bei Von wegen Lisbeth ihre Konzerte. Sie sind für unsere Zeit und auch für Berliner Verhältnisse ganz untypisch. Die Konzerträume sind rappelvoll, dennoch behandeln sich alle mit Respekt. Die Leute verhandeln sich allesamt angenehm, sie tragen alle normale Kleidung, trinken nicht übermäßig viel, bedrängen niemand anderen und sorgen letztendlich einfach dafür, dass eine erstklassige Stimmung herrscht. Die Band tritt lachend auf die Bühne. Sobald der Leadsänger anfängt zu singen, ist seine Stimme bei meinem besten Willen keineswegs die einzige, die man hört. Ob man es glauben will oder nicht, der Gesang des Publikums übertönt die leistungsstarken Lautsprecheranlagen. Was nach einer schönen Metapher klingt, ist hier tatsächlich wahr. Das Publikum kennt alle Lieder und genießt es, mit den anderen und dem Sänger der Band selbst das Lied singen zu dürfen. Das ist meiner Meinung nach eine Atmosphäre, welche bei vielen anderen Konzerten fehlt.

Wie ist die Musik von Von wegen Lisbeth?

Die Musik lässt sich prinzipiell einfach als neuartig und anders beschreiben, nicht, dass das nicht eine grundlegende Eigenschaft von Indie-Pop wäre. Die Musik regt förmlich zum Mitsingen an, was sich bei den Konzerten nur allzu gut bestätigt. Die Musik gibt einem das Gefühl, sein zu dürfen, wer man wirklich ist. Sie klingt nach Freundschaft. Wenn man Von wegen Lisbeth zuhört, bekommt man das Gefühl, nicht alleine zu sein. Man denkt, die ganze Welt würde ein Freund sein.

Ich finde, dass es kaum ein Band gibt, welche besser zu Berlin passt. Hier in Berlin zeigen die Leute, wer sie wirklich sind. Sie ziehen sich an, wie es ihnen gefällt, sie tun was sie wollen. Meiner Meinung nach ist die Musik dieser Band wie ein Spiegelbild von dieser bezaubernden Stadt.

Endlich Ehe für alle

Endlich Ehe für alle

Neulich wurde in meiner schönen Stadt, in Berlin, die erste Deutsche Schwulenhochzeit vollzogen. Bodo Mende und Karl Kreile heißen die beiden, welche sich nun als erste trauen ließen. Ihre Trauung fand im Rathaus Schöneberg in Berlin statt. Für die beiden war es jedoch ein weiter Weg bis zu ihrer Trauung. Sie sind seit rund 38 Jahren schon zusammen, dürfen jedoch erst jetzt heiraten.

Dass sie das erste schwule Paar sind, welches eine richtige Hochzeit feiern darf, ist kein Zufall. Sie haben während ihrer gesamten Beziehung dafür gekämpft. Sie haben die gesamte Entwicklung der Rechte für Schwule und Lesbische miterlebt.

Angefangen hat das alles im Jahr 1992, als es die sogenannte „Aktion Standesamt” gab. Hier haben rund 250 homosexuelle Paare (darunter auch Bodo Mende und Karl Kreile) eine Eheschließung beantragt. Der nächste Höhepunkt dieser Geschichte fand im Jahr 2001 statt. Hier wurde offiziell gestattet, dass Homosexuelle eine eingetragene Lebenspartnerschaft haben dürfen. Bodo Mende und Karl Kreile machten hiervon direkt Verwendung. Damals war das deutsche Gesetz, was das angeht, noch weit vor anderen Ländern. Das änderte sich jedoch danach.

Es fehlte noch weitere 16 Jahre lang der Status eines offiziellen Ehepaares. Dies wurde erst dieses Jahr erlaubt. Erst dieses Jahr wurden homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren komplett gleichgestellt. Erst heute ist es rechtlich komplett egal, ob man schwul, lesbisch oder heterosexuell ist. Bei anderen Ländern wurde genau das schon früher erlaubt. Deutschland war also bis vor kurzem auf diesem Gebiet noch rückständig, obwohl wir anfangs noch zu den fortschrittlichsten gehörten.

Diese komplette Entwicklung haben Bodo Mende und Karl Kreile miterlebt und haben auch dazu beigetragen. Sie haben nie aufgegeben und beständig weiter für ihre Rechte gekämpft. Das alles zahlt sich jetzt letztlich aus. Sie bilden das Ende dieser Entwicklung, indem sie das erste schwule Ehepaar sind.

Wie sah die erste gleichgeschlechtliche Hochzeit aus?

Wie bereits zuvor erwähnt, fand sie im Rathaus Schöneberg statt. Die Medien verfolgten dieses Ereignis natürlich begierig. Man sagt, es waren mehr Kameras als Gäste bei der Hochzeit. Davon ließ sich das Paar jedoch nicht trüben. Voller Stolz, mit einem Ausdruck von Sieg und Erleichterung im Gesicht traten beide an den Altar. Das grundsätzliche Prinzip bzw. die grundsätzliche Struktur war hier genauso wie bei anderen Hochzeit auch – einschließlich eines Kusses. Danach wurde noch im engeren Kreis gefeiert.

Hierzu möchte ich noch etwas anmerken. Ich finde, dass es hierfür keine bessere Stadt als Berlin hätte geben können. Wenn es eine Stadt gibt, in welcher man seine eigene Persönlichkeit entfalten kann, dann ist das hier. Ich meine Recht zu haben, wenn ich sage, dass in keiner anderen Stadt Schwule und Lesben so offen leben konnten wie hier. Das liebe ich so sehr an dieser Stadt.

Immobilienkaufvertrag – Was ist zu beachten?

Immobilienkaufvertrag – Was ist zu beachten?

Ich träume wie so viele auch von einer eigenen Immobilie. Um eine solche zu erwerben muss man jedoch selbstverständlich erst einen Immobilienkaufvertrag abschließen. Dabei muss man nun auf so einiges achten, ich selbst hatte ordentlich Probleme damit. Das Auseinandersetzen mit diesem Thema scheint anfangs wahrscheinlich ein wenig kompliziert und langweilig . schließlich übernimmt man hier zum Teil die Aufgaben eines Immobilienmaklers – aber wenn man sich erstmal ein wenig eingearbeitet hat, wird alles wie so oft einfacher.

Allgemeines zum Immobilienkaufvertrag

Im Allgemeinen ist es so, dass ein Immobilienkaufvertrag den Erwerb und im gleichen Moment auch den Verkauf einer Immobilie bestätigt. Da es sich hierbei (vor allem hier in Berlin) um hohe Geldmengen handelt, sollte man genau wissen, was es zu beachten gibt. Ansonsten kann an leicht etwas manchen, was man später noch bereut. Zu aller Anfang gilt es zu wissen, dass ein solcher Vertrag nicht nur durch die Unterschriften von Verkäufer und Käufer rechtskräftig wird. Tatsächlich muss ein Notar das Ganze erst beurkunden, bevor die Immobilie offiziell verkauft wurde. Hier ist es so, dass der Notar nach einem Treffen der beiden Vertragspartner erstmal einen Entwurf des Kaufvertrags anfertigt. Diesen lässt er dann dem Käufer sowie dem Verkäufer zukommen. Wenn beide mit dem Entwurf einverstanden sind, wird es vom Notar beurkundet und nach einigen wenigen Tagen bekommen dann beide den Kaufvertrag zugeschickt.

Was steht alles in einem Kaufvertrag drinnen?

Weiterhin muss dieser Vertrag eine ganze Menge an Angaben beinhalten. Einige davon sind der Kaufpreis sowie der Kaufgegenstand, was aber auch mehr oder weniger selbstverständlich ist. Des Weiteren smuss er auch bspw. den Grundbuchstand und Miet- und Pachtverhältnisse beinhalten (um nur einige weitere Angaben zu nennen). Man sieht, dass so ein Immobilienkaufvertrag keine simple Sache ist. Ganz wichtig ist, dass alle diese Angaben fehlerfrei sind. Ansonsten könnte es später noch zu ernsthaften Komplikationen zwischen den Vertragspartnern geben. Man merkt also, dass es sehr wohl sinnvoll ist, dass man das Ganze von einem Notar schreiben lässt. Alleine und ohne ordentliches Vorwissen wäre das nur schwer möglich.

Der Verkauf

Die Übergabe der Immobilie selbst erfolgt an einem im Kaufvertrag angegebenen Termin. In der Regel erfolgt die Bezahlung dann auch noch am gleichen Tag. Es gilt hier noch zu beachten, dass zum Verkauf bzw. Erwerb einer Immobilie noch mehr nötig ist, als dass man lediglich einen solchen Kaufvertrag ausarbeitet oder ihn ausarbeiten lässt. So muss der Käufer als Beispiel noch die sogenannte Grunderwerbssteuer zahlen.

Es gibt noch eine weitere wichtige Sache zum Thema Immobilienkaufvertrag zu sagen. Die meisten Immobilien werden durch Makler vermittelt. Deren Bezahlung erfolgt in Form einer Provision beim Immobilienverkauf. Das ist in den meisten Immobilienkaufverträgen durch eine Klausel zur Maklerprovision geregelt.

Abschließend lässt sich nun hierzu sagen, dass ein Kaufvertrag keine simple und unkomplizierte Sache ist. Zum Glück kriegt man jedoch Hilfe von einem Notar, welcher die Arbeit von beiden Vertragspartnern abnimmt. Dennoch sind der Käufer und der Verkäufer aus dieser Angelegenheit keineswegs ausgeschlossen, da sie immer noch den Vertrag überprüfen sollten.

Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt

Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt
Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt

„Oh du Fröhliche, oh du Seelige, Weihnachtszeit.”  Bei uns fängt die Weihnachtszeit mit dem Advent an! Hier schmückt man Weihnachtsbäume und Kränze, geht zusammen auf Weihnachtsmärkte, trinkt Glühwein, packt am 24. Dezember im Kreis der Familie die Geschenke aus und genießt am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ein Festessen mit Gänsebraten, Rotkohl und Klößen.

Aber wie verbringen unsere Nachbarn das Fest der Feste?

Weinachten in Italien

Gefeiert wird hier gleich viermal. Den Anfang bildet der Tag des San Nicola (also unser Nikolaus), gefolgt vom 13. Dezember. An diesem Tag gibt es Geschenke von Santa Lucia. Sie ist die Botin des Lichts, welche den Kindern Süßigkeiten und kleinere Gaben bringt. Lucia gilt auch als die Heilige von den Armen und Kranken. Der Heiligabend ist der Kirchentag – das eigentliche Fest beginnt dann am 25. Dezember, mit dem Auspacken von Geschenken, eben ähnlich wie in den USA.

Weinachten in England

Auch britische Kinder bekommen ihre Geschenke, wie in den USA erst am Morgen des 25. Dezembers. Das Englische Weihnachten ist stark an das Deutsche angelehnt, weil die englische Königsfamilie, welche deutsche Wurzeln hat, das Fest von Deutschland nach England importiert hat. Als ein Glücksbringer wird ein Mistelzweig aufgehangen, darunter stehende Menschen müssen sich küssen. Auch dieser Brauch wurde in die USA exportiert. Ein besonderer Höhepunkt ist die alljährliche Ansprache der Queen.

Weinachten in Russland

Das Weihnachtsfest in Russland ist etwas anders als bei uns. Das liegt wohl daran, dass die Russen meist russisch-orthodox sind und nicht wie „wir“ katholisch oder evangelisch. Die russisch-orthodoxe Kirche richtete sich noch vor 90 Jahren nach dem julianischen Kalender, ein alter Kalender der Römer. Die katholischen Gebiete Europas wechselten ihren Kalender schon vor 1000 Jahren auf den gregorianischen Kalender. Daher wird Weinachten in Russland am 6. Januar gefeiert, welcher bei uns als der Tag der Drei Heiligen Könige bekannt ist. Auch in Russland wird ein Weihnachtsbaum aufgestellt.

Weinachten in Frankreich

Frankreich ist das Land des guten Essens. Deswegen wird hier an Weinachten das komplette Programm aufgefahren: ein riesiges All-You-Can-Eat Buffet mit den feinsten Happen. Nach dem Kirchgang dreht sich am 24. Dezember alles um das Weihnachtsessen, welches gerne auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. In der französischen Region Provence ist es nach religiösen Brauch üblich 7 Mahlzeiten und 13 Desserts zu servieren.

Weinachten in Spanien

Das Fest beginnt in Spanien mit dem Sorteo extraordinario de Navidad, einer Weihnachtslotterie, welche seit dem Jahr 1812 existiert. Es ist die größte Lotterie auf der Welt.

Weinachten in Griechenland

Am 24. Dezember werden in den ländlichen Gebieten große Weihnachtsfeuer angezündet, für zwölf Nächte brennen sie dann. Das soll Kobolde fernhalten, diese sollen den Menschen sonst an Weihnachten viel Unheil bringen. Die Kinder ziehen mit Trommeln, Triangeln und Glocken durch die Straßen, dabei singen sie glücksbringende Lobgesänge. Die Kinder bekommen dafür dann einige kleinere Geschenke.

Weinachten in Finnland

Finnland ist die offizielle Heimat vom Weihnachtsmann. Wer will kann seinen Wunschzettel direkt zu ihm nach Hause schicken. Die Adresse lautet: Santas Main Post Office in FIN-96930 Napapiiri. Der Weihnachtsmann selbst wohnt am Korvatunturi, auf Deutsch „Ohrberg“. Der Weihnachtsmann lebt hier in einem Weihnachtsdorf mit seiner geliebten Weihnachtsfrau und er arbeitet das ganze Jahr mit seinen Wichteln, um den Kindern am Tag der Tage Geschenke mit seinen Rentieren zu bringen.

Weinachten in Australien

Ein Weihnachtsfest auf dem australischen Kontinent, welcher sich auf der südlichen Hemisphäre befindet, ist wohl ganz anders. Hier gibt es um die Jahreszeit keinen Schnee und es herrschen im Sommer 30 bis 35 Grad Celsius im Schatten. Hier tauscht der Weihnachtsmann seinen Schlitten gegen ein Surfbrett.

Mein Weihnachten

Neben all den Traditionen in den verschiedenen Ländern haben ich und meine Familie, wie wahrscheinlich viele andere, ihre ganz eigenen Rituale und Angewohnheiten. Zu meinen liebsten Dingen gehören das Singen und Musizieren am Heiligen Abend, zum Essen gegrillter Fisch und Rote Beete Salat, als Nachtisch Apfelkuchen mit Zimt und einem Klecks Sahne und anschließend wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, abwechselnd, auch die Kleinsten dürfen es versuchen. Und wie verbringt Ihr Eure Tage?