Endlich Ehe für alle

Endlich Ehe für alle

Neulich wurde in meiner schönen Stadt, in Berlin, die erste Deutsche Schwulenhochzeit vollzogen. Bodo Mende und Karl Kreile heißen die beiden, welche sich nun als erste trauen ließen. Ihre Trauung fand im Rathaus Schöneberg in Berlin statt. Für die beiden war es jedoch ein weiter Weg bis zu ihrer Trauung. Sie sind seit rund 38 Jahren schon zusammen, dürfen jedoch erst jetzt heiraten.

Dass sie das erste schwule Paar sind, welches eine richtige Hochzeit feiern darf, ist kein Zufall. Sie haben während ihrer gesamten Beziehung dafür gekämpft. Sie haben die gesamte Entwicklung der Rechte für Schwule und Lesbische miterlebt.

Angefangen hat das alles im Jahr 1992, als es die sogenannte „Aktion Standesamt” gab. Hier haben rund 250 homosexuelle Paare (darunter auch Bodo Mende und Karl Kreile) eine Eheschließung beantragt. Der nächste Höhepunkt dieser Geschichte fand im Jahr 2001 statt. Hier wurde offiziell gestattet, dass Homosexuelle eine eingetragene Lebenspartnerschaft haben dürfen. Bodo Mende und Karl Kreile machten hiervon direkt Verwendung. Damals war das deutsche Gesetz, was das angeht, noch weit vor anderen Ländern. Das änderte sich jedoch danach.

Es fehlte noch weitere 16 Jahre lang der Status eines offiziellen Ehepaares. Dies wurde erst dieses Jahr erlaubt. Erst dieses Jahr wurden homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren komplett gleichgestellt. Erst heute ist es rechtlich komplett egal, ob man schwul, lesbisch oder heterosexuell ist. Bei anderen Ländern wurde genau das schon früher erlaubt. Deutschland war also bis vor kurzem auf diesem Gebiet noch rückständig, obwohl wir anfangs noch zu den fortschrittlichsten gehörten.

Diese komplette Entwicklung haben Bodo Mende und Karl Kreile miterlebt und haben auch dazu beigetragen. Sie haben nie aufgegeben und beständig weiter für ihre Rechte gekämpft. Das alles zahlt sich jetzt letztlich aus. Sie bilden das Ende dieser Entwicklung, indem sie das erste schwule Ehepaar sind.

Wie sah die erste gleichgeschlechtliche Hochzeit aus?

Wie bereits zuvor erwähnt, fand sie im Rathaus Schöneberg statt. Die Medien verfolgten dieses Ereignis natürlich begierig. Man sagt, es waren mehr Kameras als Gäste bei der Hochzeit. Davon ließ sich das Paar jedoch nicht trüben. Voller Stolz, mit einem Ausdruck von Sieg und Erleichterung im Gesicht traten beide an den Altar. Das grundsätzliche Prinzip bzw. die grundsätzliche Struktur war hier genauso wie bei anderen Hochzeit auch – einschließlich eines Kusses. Danach wurde noch im engeren Kreis gefeiert.

Hierzu möchte ich noch etwas anmerken. Ich finde, dass es hierfür keine bessere Stadt als Berlin hätte geben können. Wenn es eine Stadt gibt, in welcher man seine eigene Persönlichkeit entfalten kann, dann ist das hier. Ich meine Recht zu haben, wenn ich sage, dass in keiner anderen Stadt Schwule und Lesben so offen leben konnten wie hier. Das liebe ich so sehr an dieser Stadt.

Immobilienkaufvertrag – Was ist zu beachten?

Immobilienkaufvertrag – Was ist zu beachten?

Ich träume wie so viele auch von einer eigenen Immobilie. Um eine solche zu erwerben muss man jedoch selbstverständlich erst einen Immobilienkaufvertrag abschließen. Dabei muss man nun auf so einiges achten, ich selbst hatte ordentlich Probleme damit. Das Auseinandersetzen mit diesem Thema scheint anfangs wahrscheinlich ein wenig kompliziert und langweilig . schließlich übernimmt man hier zum Teil die Aufgaben eines Immobilienmaklers – aber wenn man sich erstmal ein wenig eingearbeitet hat, wird alles wie so oft einfacher.

Allgemeines zum Immobilienkaufvertrag

Im Allgemeinen ist es so, dass ein Immobilienkaufvertrag den Erwerb und im gleichen Moment auch den Verkauf einer Immobilie bestätigt. Da es sich hierbei (vor allem hier in Berlin) um hohe Geldmengen handelt, sollte man genau wissen, was es zu beachten gibt. Ansonsten kann an leicht etwas manchen, was man später noch bereut. Zu aller Anfang gilt es zu wissen, dass ein solcher Vertrag nicht nur durch die Unterschriften von Verkäufer und Käufer rechtskräftig wird. Tatsächlich muss ein Notar das Ganze erst beurkunden, bevor die Immobilie offiziell verkauft wurde. Hier ist es so, dass der Notar nach einem Treffen der beiden Vertragspartner erstmal einen Entwurf des Kaufvertrags anfertigt. Diesen lässt er dann dem Käufer sowie dem Verkäufer zukommen. Wenn beide mit dem Entwurf einverstanden sind, wird es vom Notar beurkundet und nach einigen wenigen Tagen bekommen dann beide den Kaufvertrag zugeschickt.

Was steht alles in einem Kaufvertrag drinnen?

Weiterhin muss dieser Vertrag eine ganze Menge an Angaben beinhalten. Einige davon sind der Kaufpreis sowie der Kaufgegenstand, was aber auch mehr oder weniger selbstverständlich ist. Des Weiteren smuss er auch bspw. den Grundbuchstand und Miet- und Pachtverhältnisse beinhalten (um nur einige weitere Angaben zu nennen). Man sieht, dass so ein Immobilienkaufvertrag keine simple Sache ist. Ganz wichtig ist, dass alle diese Angaben fehlerfrei sind. Ansonsten könnte es später noch zu ernsthaften Komplikationen zwischen den Vertragspartnern geben. Man merkt also, dass es sehr wohl sinnvoll ist, dass man das Ganze von einem Notar schreiben lässt. Alleine und ohne ordentliches Vorwissen wäre das nur schwer möglich.

Der Verkauf

Die Übergabe der Immobilie selbst erfolgt an einem im Kaufvertrag angegebenen Termin. In der Regel erfolgt die Bezahlung dann auch noch am gleichen Tag. Es gilt hier noch zu beachten, dass zum Verkauf bzw. Erwerb einer Immobilie noch mehr nötig ist, als dass man lediglich einen solchen Kaufvertrag ausarbeitet oder ihn ausarbeiten lässt. So muss der Käufer als Beispiel noch die sogenannte Grunderwerbssteuer zahlen.

Es gibt noch eine weitere wichtige Sache zum Thema Immobilienkaufvertrag zu sagen. Die meisten Immobilien werden durch Makler vermittelt. Deren Bezahlung erfolgt in Form einer Provision beim Immobilienverkauf. Das ist in den meisten Immobilienkaufverträgen durch eine Klausel zur Maklerprovision geregelt.

Abschließend lässt sich nun hierzu sagen, dass ein Kaufvertrag keine simple und unkomplizierte Sache ist. Zum Glück kriegt man jedoch Hilfe von einem Notar, welcher die Arbeit von beiden Vertragspartnern abnimmt. Dennoch sind der Käufer und der Verkäufer aus dieser Angelegenheit keineswegs ausgeschlossen, da sie immer noch den Vertrag überprüfen sollten.

Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt

Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt
Weihnachtstraditionen aus aller aller Welt

„Oh du Fröhliche, oh du Seelige, Weihnachtszeit.”  Bei uns fängt die Weihnachtszeit mit dem Advent an! Hier schmückt man Weihnachtsbäume und Kränze, geht zusammen auf Weihnachtsmärkte, trinkt Glühwein, packt am 24. Dezember im Kreis der Familie die Geschenke aus und genießt am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ein Festessen mit Gänsebraten, Rotkohl und Klößen.

Aber wie verbringen unsere Nachbarn das Fest der Feste?

Weinachten in Italien

Gefeiert wird hier gleich viermal. Den Anfang bildet der Tag des San Nicola (also unser Nikolaus), gefolgt vom 13. Dezember. An diesem Tag gibt es Geschenke von Santa Lucia. Sie ist die Botin des Lichts, welche den Kindern Süßigkeiten und kleinere Gaben bringt. Lucia gilt auch als die Heilige von den Armen und Kranken. Der Heiligabend ist der Kirchentag – das eigentliche Fest beginnt dann am 25. Dezember, mit dem Auspacken von Geschenken, eben ähnlich wie in den USA.

Weinachten in England

Auch britische Kinder bekommen ihre Geschenke, wie in den USA erst am Morgen des 25. Dezembers. Das Englische Weihnachten ist stark an das Deutsche angelehnt, weil die englische Königsfamilie, welche deutsche Wurzeln hat, das Fest von Deutschland nach England importiert hat. Als ein Glücksbringer wird ein Mistelzweig aufgehangen, darunter stehende Menschen müssen sich küssen. Auch dieser Brauch wurde in die USA exportiert. Ein besonderer Höhepunkt ist die alljährliche Ansprache der Queen.

Weinachten in Russland

Das Weihnachtsfest in Russland ist etwas anders als bei uns. Das liegt wohl daran, dass die Russen meist russisch-orthodox sind und nicht wie „wir“ katholisch oder evangelisch. Die russisch-orthodoxe Kirche richtete sich noch vor 90 Jahren nach dem julianischen Kalender, ein alter Kalender der Römer. Die katholischen Gebiete Europas wechselten ihren Kalender schon vor 1000 Jahren auf den gregorianischen Kalender. Daher wird Weinachten in Russland am 6. Januar gefeiert, welcher bei uns als der Tag der Drei Heiligen Könige bekannt ist. Auch in Russland wird ein Weihnachtsbaum aufgestellt.

Weinachten in Frankreich

Frankreich ist das Land des guten Essens. Deswegen wird hier an Weinachten das komplette Programm aufgefahren: ein riesiges All-You-Can-Eat Buffet mit den feinsten Happen. Nach dem Kirchgang dreht sich am 24. Dezember alles um das Weihnachtsessen, welches gerne auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. In der französischen Region Provence ist es nach religiösen Brauch üblich 7 Mahlzeiten und 13 Desserts zu servieren.

Weinachten in Spanien

Das Fest beginnt in Spanien mit dem Sorteo extraordinario de Navidad, einer Weihnachtslotterie, welche seit dem Jahr 1812 existiert. Es ist die größte Lotterie auf der Welt.

Weinachten in Griechenland

Am 24. Dezember werden in den ländlichen Gebieten große Weihnachtsfeuer angezündet, für zwölf Nächte brennen sie dann. Das soll Kobolde fernhalten, diese sollen den Menschen sonst an Weihnachten viel Unheil bringen. Die Kinder ziehen mit Trommeln, Triangeln und Glocken durch die Straßen, dabei singen sie glücksbringende Lobgesänge. Die Kinder bekommen dafür dann einige kleinere Geschenke.

Weinachten in Finnland

Finnland ist die offizielle Heimat vom Weihnachtsmann. Wer will kann seinen Wunschzettel direkt zu ihm nach Hause schicken. Die Adresse lautet: Santas Main Post Office in FIN-96930 Napapiiri. Der Weihnachtsmann selbst wohnt am Korvatunturi, auf Deutsch „Ohrberg“. Der Weihnachtsmann lebt hier in einem Weihnachtsdorf mit seiner geliebten Weihnachtsfrau und er arbeitet das ganze Jahr mit seinen Wichteln, um den Kindern am Tag der Tage Geschenke mit seinen Rentieren zu bringen.

Weinachten in Australien

Ein Weihnachtsfest auf dem australischen Kontinent, welcher sich auf der südlichen Hemisphäre befindet, ist wohl ganz anders. Hier gibt es um die Jahreszeit keinen Schnee und es herrschen im Sommer 30 bis 35 Grad Celsius im Schatten. Hier tauscht der Weihnachtsmann seinen Schlitten gegen ein Surfbrett.

Mein Weihnachten

Neben all den Traditionen in den verschiedenen Ländern haben ich und meine Familie, wie wahrscheinlich viele andere, ihre ganz eigenen Rituale und Angewohnheiten. Zu meinen liebsten Dingen gehören das Singen und Musizieren am Heiligen Abend, zum Essen gegrillter Fisch und Rote Beete Salat, als Nachtisch Apfelkuchen mit Zimt und einem Klecks Sahne und anschließend wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, abwechselnd, auch die Kleinsten dürfen es versuchen. Und wie verbringt Ihr Eure Tage?

Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders

Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders
Schule in Berlin digital ‒ Was früher war, ist heute anders

Ich habe einen Computer, mein Nachbar hat einen, selbst meine Oma besitzt seit kurzem einen Laptop. Ohne einen Computer und die entsprechenden Kenntnisse sind die meisten Sachen heutzutage überhaupt nicht denkbar. Das mag manch einer bedauern, aber so ist es halt. Daher beginnt der Einstieg in die Computerwelt heute schon in der Grundschule. Früher haben Grundschüler erst einmal nur die Rechtschreibung und das Rechnen gelernt. Aber heute sollen schon Achtjährige lernen, Computer zu programmieren. Dazu werden jetzt Berliner Schulen mit 2500 Mini-Computern ausgestattet, die dann ins Lehrprogramm der dritten Klassen in der Grundschule aufgenommen werden. Die Computer verfügen über speziell für die Schüler angefertigte Platinen, diese werden „Calliope Mini“ genannt. Den neun Jahre alten Kindern ist es schon jetzt gelungen, mit einer elektronischen Pianotastatur Lieder auf dem Minicomputer zu programmieren. Ebenso haben die Schüler Computer LED-Lampen mit der Platine so angesteuert, dass dort rötliche Buchstaben aufblinkten, die ein Wort ergaben und zwar „Herzlich Willkommen“.

Die eingesetzte Programmiersprache Nepo ist vor allem kindgerecht mit Symbolbildern. Damit können die Schüler Sensoren ansprechen womit der Mini-Computer ausgestattet ist, es lassen sich auch elektronische Basics leicht nachvollziehen, zum Beispiel wie der Stromkreislauf funktioniert. Dann kommen ab der vierten Klasse mathematische Variablen hinzu, später werden sogar die Funktionsweisen von Algorithmen erlernt. Später ist es geplant, dass die Oberstufen mit Calliope einen Roboter steuern sollen.

Die Zukunft stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt

Selbst für die heutige Arbeitswelt reicht eine alleinige Nutzung von Computern, Smartphones oder Tablets nicht mehr aus, es werden digitale Kompetenzen und Kreativitäten gefordert. Die Grundschüler von Morgen sollen daher lernen die Geräte komplett zu beherrschen.

Damit die Lehrer gut vorbereitet sind, erfolgt eine zweitägige Fortbildung. An 5 Orten in Deutschland werden Lernmaterialien und Workshops angeboten. Nach dieser Fortbildung bekommen Lehrer einen Satz von 25 „Calliope Minis“. Das ganze Projekt wird von der Industrie gefördert. Geldgeber hinter dem ganzen sind vor allem Großkonzerne wie Google, Microsoft und auch Telekom – auf den Geräten und der Software tauchen aber keine Firmenlogos auf. Initiator des Projekts ist das Fraunhofer-Institut.

Auch Mädchen sollen nicht zu kurz kommen

Das ninja-sternförmige Calliope mit seinen bunten LEDs, seinen Sensoren und seinen Schnittstellen ist von einem gemeinnützigen Unternehmen entwickelt, der Calliope GmbH. Die Firma betont, dass besonders Mädchen in der 3. Klasse leichter für Technik zu begeistern sind, viel leichter als später in der Pubertät. Schon ab der 5. Klasse ist es wesentlich schwieriger, die Mädchen zum ersten Mal mit der Arbeit an Computern zu begeistern. Das Projekt zeigte jetzt schon, dass diese Annahme zutrifft.

Erstmal ist das Projekt auf 50 Schulen u.a. in Berlin beschränkt, soll aber hoffentlich noch ausgeweitet werden. Die Lehrer werden hierfür umlernen müssen. Die Schülerinnen haben bereits einige Fehler beim „Calliope Mini“ entdeckt. Einer ist sogar etwas schwerwiegend, so lassen sich einmal erstellte Dateinamen, leider nicht mehr ändern – das sei auf jeden Fall nicht so gut, meinen die Grundschüler. Es ist schon mal ein Schritt nach vorne, die Technik und die Software müssen jetzt und in Zukunft verbessert werden.

Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten

Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten
Keine Lebensmittel verschwenden! Ich muss Mal schnell noch die Umwelt retten

Leider wird heutzutage jede zehnte Mahlzeit in der Gastronomie weggeworfen. Abhilfe soll nun das Start-up ResQ bieten, es handelt sich um eine Plattform für Berlin, welche überschüssige Mahlzeiten aus den Restaurants, Hotels oder Cafés einsammelt und an Leute für einen günstigeren Preis verteilt. Dass das Konzept, allen Seiten wirklich gut schmecken könnte, bewies schon die finnische Stadt Helsinki. In Helsinki stehen hungrige Finnen und schauen schon auf ihr Handy, in die App ResQ. Sie sagt ihnen, wo sie vergünstigte Mahlzeiten in der Nähe erhalten. An dem Programm nehmen mehr als 164 Restaurants, Cafés und Hotels teil, welche aktuell circa 100 Angebote im Stadtgebiet anbieten. Alle Lebensmittel, die sonst eh nur in den Müll gewandert wären, finden bei ResQ dankbare Abnehmer. Die Methode hilft nicht nur Menschen, sondern auch der Umwelt. Die Essenpreise sinken für die Menschen um 40 % bis 70 %.

Es ist einfach eine neue Art zu essen

Dieses Konzept von Manager Timo Beck wurde nun auch für Deutschland entwickelt. Es steht am Anfang in den Ballungsräumen Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf zur Verfügung. Der Name ResQ ist vom Englischen „rescue“ abgeleitet, also zu Deutsch „retten“. Dabei rettet ResQ nur Mahlzeiten, die immer noch hochwertig sind.

Die Verschwendung von guten Lebensmitteln stellt in den Industrienationen ein sehr großes Problem dar, welches sich viele Menschen gar nicht mal bewusstmachen. Leider werden so gut wie 10 % aller Mahlzeiten in Deutschland einfach in die Tonne geschmissen. Das sind in Mengen gerechnet circa 2 Millionen Tonnen an Nahrungsmitteln, welche pro Jahr von der deutschen Gastronomie in den Mülleimer geschmissen werden. Zusammengerechnet mit den Privathaushalten sind es in Deutschland sogar 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln, die pro Jahr weggeschmissen werden. Das ist eine erschreckende Zahl und entspricht circa einem Drittel von unserem gesamten Nahrungsmittelverbrauch. Das wurde in einer Studie der Umweltschutzorganisation (WWF) vor kurzem erst gezeigt. Das Konzept ResQ ist also für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Für die Gastronomen, welche weniger Müllgebühren zahlen müssen, für die Konsumenten, welche sich zu einem geringen Preis ihr Essen besorgen können und für die Umwelt, welche weniger Oxide in der Atmosphäre hinnehmen muss.

Für die gastronomischen-Betriebe ist das natürlich ein bestimmter Kostenfaktor, wenn sie gute Lebensmittel wegschmeißen müssen, welche sie selbst für Geld einkaufen mussten – wer will schon seine Geldscheine im Müll sehen? Also verkaufen sie ihr nicht verwendetes Essen lieber über die App ResQ. Für die Konsumenten ist die App ResQ eine gute Möglichkeit, für einen sehr guten Preis, eine gute und hochwertige Mahlzeit zu bekommen, ohne selbst kochen zu müssen.

10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin

10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin
10 gute Orte zum Pilze sammeln in und um Berlin

Am Ende vom Sommer ist es soweit. Pilze sammeln ist für Kenner angesagt. Für mich ist es das reinste Vergnügen durch einen Wald zu stapfen und dabei Pilze zu suchen. Vielen wird es wohl genauso gehen. Sogar in unserem geliebten Berlin gibt einige gute Orte für die Pilzsuche.

Normalerweise sind dafür Mischwälder die aller besten Anlaufstellen, aber es lassen sich auch auf großen Wiesen Pilze finden. Am besten schaut man im sehr niedrigen Gras oder Moos, in Übergangszonen von Laub- und Nadelwäldern und am besten nicht zu nah an Parkplätzen.

Aber ACHTUNG! Einige Regeln sollten beachtet werden. Esst keine Pilze, die Ihr nicht 100 % kennt. Bei den falschen Pilzen droht Vergiftungsgefahr. Haltet auf jeden Fall die Gift-Notrufnummer parat. Und verlauft Euch bloß nicht. Damit Ihr in Berlin trotzdem Orte findet, an denen sich Pilze befinden, habe ich ein paar gute Orte zum Pilze suchen zusammengetragen. In der Ausrüstung für das Pilzabenteuer sollte folgendes enthalten sein: ein Messer, ein Korb (auf keinen Fall eine Plastiktüte!) und eine Menge Zeit und Geduld, ein gutes Schuhwerk und eventuell Mückenschutz.

 

Der Grunewald

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Teufelsberg mit seiner ehemaligen Abhörstation, außerdem kann man die Aussicht vom Grunewaldturm genießen, welcher sich auf dem Karlsberg befindet. Das alte Wasserwerk kann man auch besuchen.

Die Lage: im Westen von Berlin, in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Steglitz-Zehlendorf, S-Grunewald, 14193 Berlin

 

Der Ort um den Falkensee

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier gibt einige gute Radwege, sodass man sein Fahrrad ruhig mitnehmen kann, und es gibt einen schönen Naturpfad im Bredower Forst.

Die Lage: im Landkreis Havelland in Brandenburg, westlich gelegen von Berlin, Falkensee, 14656 Brieselang

 

Der Naturpark Hoher Fläming

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Schloss Wiesenburg, Burg Rabenstein, die Bischofsresidenz und die Burg Ziesar sind hier gelegen.

Die Lage: im Landkreis Potsdam-Mittelmark also in Brandenburg, es ist südwestlich von Berlin, Naturpark Hoher Fläming Potsdam-Mittelmark

 

Der Berliner Tiergarten

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier steht die Siegessäule, das schöne Schloss Bellevue und das Café am Neuen See.

Die Lage: zwischen der Spanischen Botschaft und dem Großen Stern im Bezirk Mitte, S-Tiergarten, Bellevue und Zoologischer Garten

 

Die Schorfheide um den Joachimsthal

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Kletterwald im Wildpark Schorfheide, und die Schorfheide um das Joachimsthal.

Die Lage: im Landkreis Barnim innerhalb von Brandenburg, also nordöstlich von Berlin

 

Die Müggelberge

Was gibt es hier alles zu sehen? Hier findet man den Großen Müggelsee sowie den Teufelssee mit seinem kleinen Hochmoor. Hier ist auch Berlins höchster Berg, der Müggelberg.

Die Lage: im Köpenicker Stadtforst, südöstlich im Bezirk Treptow-Köpenick

 

Die Ludwigsfelder Umgebung

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Blankensee mit seinem Schloss und das Bauernmuseum.

Die Lage: im Landkreis Teltow-Fläming innerhalb von Brandenburg, südlich von Berlin

 

Der Eiskeller vom Spandauer Forst

Was gibt es hier alles zu sehen? Den Berliner Mauerweg mit seiner Aussichtsplattform, den Laßzinssee und eine Skatestrecke befinden sich hier.

Die Lage: im Nordwesten, im Berliner Bezirk Spandau

 

Das Ruppiner Land zwischen Wittstock, Neuruppin und Kyritz

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum befindet sich hier im Schloss Rheinsberg und natürlich sonst jede Menge Schlösser sowie Parks, Gärten und Museen.

Die Lage: im Landkreis Ostprignitz-Ruppin innerhalb von Brandenburg, nordwestlich von Berlin

 

Die Märkische Schweiz, Buckow

Was gibt es hier alles zu sehen? Das Künstlerdorf Ihlow, Märkische Schweiz.

Die Lage: im Landkreis Märkisch-Oderland innerhalb von Brandenburg, östlich von Berlin

Achtung! Wenn ihr nicht sicher seid, ob Euer Pilz 100 % essbar oder giftig ist, dann esst Ihn auf keinen Fall. Sucht Euch lieber jemanden, der davon Ahnung hat. Bei uns in Berlin gibt es dafür einige kostenlose Pilzberatungsstellen in Prenzlauer Berg, Dahlem, Köpenick und Schöneberg. Zu empfehlen ist auch die vom BUND angebotene Pilzexkursionen, bei der Ihr in Gruppen seid und immer in Begleitung von Experten.

Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft

Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft
Sozialer Wohnungsbau in Berlin geht voran ‒ NKZ am Kotti verkauft

In Berlin herrscht ein Mangel an Wohnungen und das nicht erst seit vergangener Woche. Ich weiß schon lange, dass ich so schnell nicht mehr umziehen werden. Will auch gar nicht. Aber ich weiß von vielen Freunden und Bekannten, welche Kopfschmerzen die Wohnungssuche in Berlin bereiten kann. Gerade preiswerte Wohnungen sind mega schwer zu finden. Und wenn neue Häuser gebaut werden, handelt es sich entweder um teure Eigentumswohnungen oder es gibt schon eine ellenlange Warteliste für die Wohnung. Da momentan und in Zukunft immer mehr Menschen nach Berlin kommen, wird sich die Lage wohl auch in den kommenden Jahren nicht so schnell entspannen, trotz Neubau. Umso wichtiger scheint es mir, also nicht nur mir, dass gerade die bestehenden Wohnungen erhalten und bezahlbar bleiben. Ein gutes Zeichen setzt jetzt der Verkauf des NKZ an die Gewobag. Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobag bekommt das NKZ am Kottbusser Tor. Es wurde für eine Summe von 56.5 Millionen Euro verkauft. NKZ steht für Neues Kreuzberger Zentrum und das befindet sich direkt am Kottbusser Tor. Zum Ensemble gehören rund 295 Wohnungen und rund 90 Läden. Zum Glück kam der Meistbietende vom privaten Sektor nicht zum Zuge, er hatte die Frist verstrichen lassen.

Der Druck ist nun raus, vor allem sieht das so der Gesellschafterbeirat der NKZ nachdem bekannt worden war, dass die Gebäude in Sozialwohnungen verwandelt werden sollen. Vor dem Verkauf kam es zu Protesten unter den Mieteraktivisten, woraufhin der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg beschloss, das Vorkaufsrecht vom Bezirk auszuüben und somit den Verkauf an eine private Firma, im Notfall vor dem Gericht und in allen Instanzen, zu blockieren. Die vom Land eigene Wohnungsfirma Gewobag hatte insgesamt 56.5 Millionen Euro geboten. Zu der überraschenden Wende beim Bieterwettbewerb wollte sich am Ende niemand mehr äußern.

Und es geht positiv weiter

Der sehr hohe Kaufpreis dürfte eine rentable Bewirtschaftung der Objekte in Zukunft nicht einfach machen, zumal das öffentliche Wohnungsunternehmen auf einen größeren Teil der gesetzlich erlaubten Mieterhöhungen verzichten muss. Die Einwohner können sich allerdings freuen. Der Kauf des NKZ ist ein echtes Beispiel für eine sozialere Stadtpolitik.

Der Wohnblock in Kreuzberg wurde zur Erneuerung der Stadt in den 1960er Jahren gebaut. Damals rissen die Planer ganze Wohnblöcke der Gründerzeit ab, um dann auf den neu entstandenen Flächen Neubauten zu errichten. Die damals guten Renditen trieben diese absurde „Kahlschlagsanierung“ an. Für die Errichtung von damals neuen Quartieren, innerhalb der Vorstadt, mussten ganze Straßennetze und Schulen gebaut werden, welche die Gewinne der Baubehörden schmälerte und einen Bau in der Innenstadt so attraktiv machte.

Das NKZ ist in dieser Hinsicht auch ein Beispiel für eine absurde Förderpolitik im Wohnungsbau. Die Stadt zahlte damals Subventionen in rauen Mengen. Nach Ablauf der Förderperiode von bis zu 30 Jahren, wurden die teuer gebauten und geförderten Wohnungen den Bauträgern zur freien Verfügung gestellt, welche in diesen dann schrittweise die Mieten erhöhten. Unter anderen dadurch schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen für Haushalte mit geringen Einkünften in Berlin seit Jahren.

Die Grünen wollen wieder zurück zum sozialen Wohnungsbau

Wenn es nach den Grünen geht, sollen Wohnungen nicht mehr nach Ablauf einer bestimmten Frist aus einer sozialen Bindung fallen. Der Senat hat ehrgeizige Pläne für den Bau von neuen und bezahlbaren Wohnungen. Allerdings ist und wird es ein schweres Unterfangen.

Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer

Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer
Schöne Läden zum Bummeln und Stöbern für Männer

„Mutig ist der, wer stark ist und starke Mode sollte man an sich haben.“ Was für ein Satz! Aber das ist einfacher gesagt als getan, gerade in Berlin. In Rom gibt es an allen Ecken und Enden modische Geschäfte ausschließlich für den Herrn. Hier in Berlin gibt es sie auch, aber mann muss genau wissen, wo sie sind.

Da Shopping-Touren ohnehin manchmal echt Zeit kosten und nerven, wenn man sucht und sucht und nicht das entdeckt, was man möchte, habe ich hier einige meiner liebsten Läden für Euch zusammengestellt.

Der Laden: Kauf dich Glücklich

In der Rosenthaler Straße, gibt es neues Geschäft, welches „Kauf dich Glücklich“ heißt. Hier findet jeder Mann das Passende in verschiedenen Farbgruppen. Die Kleidung ist nach Farben sortiert. Eine Auswahl der Produkte: Jacken von Wemoto, Shirts von Samsoe Samsoe und lässige Hosen von Topman.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 17, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Stereoki

Stereoki liegt in Friedrichshain, der Laden ist einfach wunderbar eingerichtet. Hier findet Ihr die großen Namen wie New Balance, Adidas oder Herschel Supply, aber auch eher kleinere Marken, die nicht jeder kennt, und in die man sich sofort verlieben kann.

Die Adresse: Gabriel-Max-Str. 18, 10245 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 11.30 – 20.00 Uhr, Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr

 

Der Laden: Ben Sherman

Ben-Sherman-Store liegt in der Rosenthaler Straße. Der Laden hat sich vor allem auf Hemden spezialisiert, vor allem britische Hemden. Zusätzlich dazu gibt es hier geniale Fliegerjacken.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: SOTO Store

SOTO Store liegt in der Torstraße. Dabei handelt es sich gleich um zwei benachbarte Geschäfte. Preislich liegen die beiden im gehobenen Segment. Ihr findet hier die Marken wie Acne Studios, Maison Kitsuné, A Kind of Guise, um nur einige zu nennen. Dabei umfasst das Sortiment so gut wie alles, von Schuhen bis hin zur Sonnenbrille – eine komplette Luxus-Garderobe.

Die Adresse: Torstraße 72, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 12.00 – 20.00 Uhr, Samstag: 11.00 Uhr

 

Der Laden: Overkill

Overkill befindet sich am Schlesischen Tor, es ist ein Paradies für Sneakers, aber auch andere Kleidungsstücke kommen im Overkill nicht zu kurz.

Die Adresse: Köpenicker Straße 195 A, 10997 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11 – 20 Uhr

 

Der Laden: COS

In COS findet man schlichte Kleidung, hier warten Shirts und Hemden in schönen Farbtönen.

Die Adresse: Neue Schönhauser Straße 20, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Weekday

Weekday ist wie der jüngere Bruder des vorhin erwähnten COS. Hier bekommt Ihr Eure Basics, wie T-Shirts für circa 10 Euro und die passenden Jeans.

Die Adresse: Weekday Neue Schönhauser Straße 17–18, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 10.30 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: A.D. Deertz

A.D. Deertz befindet sich in der Torstraße 106. Hier findet Ihr von Wibke Deertz designte Kleidungsstücke, welche es nur in limitierter Stückzahl gibt.

Die Adresse: A.D. Deertz Torstraße 106, 10119 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 12.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Voo Store

Der Voo Store liegt in einem Hinterhof der Genussmeile Oranienstraße in Kreuzberg. Hier findet Ihr vor allem immer mal wieder neue, kleine Marken mit Trendpotenzial.

Die Adresse: Oranienstraße 24, 10999 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10.00 – 20.00 Uhr

 

Der Laden: Carhartt WIP

Carhartt WIP (steht für Work in Progress), befindet sich in der Rosenthaler Straße. Hier gibt es Outdoor-Kleidung, darunter tolle Funktionsjacken sowie Rucksäcke, Jeans und Mützen.

Die Adresse: Rosenthaler Straße 48, 10178 Berlin

Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11.00 – 20.00 Uhr

Es lebe unser Karneval der Kultur

Es lebe unser Karneval der Kultur
Es lebe unser Karneval der Kultur

Nicht unterzukriegen, ist der Karneval der Kulturen – eines der schönsten Feste in unserer Hauptstadt. Es lockt nicht nur Einheimische, sondern ebenso Touristen aus den verschiedensten Regionen. Rund 1.2 Millionen Zuschauer hat der Karneval der Kulturen in Berlin jedes Jahr und zählt damit zu den größten Veranstaltungen, welche in der Hauptstadt stattfinden. Auch im diesem Jahr gab es im Vorfeld einige Diskussion um die Finanzierung des Festes in Berlin Kreuzberg – die Veranstaltung wird nun von der Berliner Sparkasse sowie der Senatsverwaltung und von den Berliner Wasserbetrieben finanziert. Retter in der Not war die Berliner Sparkasse, welche die Verantwortung für den Karneval der Kulturen übernommen hat. Erfreulich ist das für alle Berliner, auch für mich, selbst wenn ich in den letzten Jahren auf den Umzug verzichtet habe und am Freitag lieber in gemütlicher Runde das Straßenfest besucht habe. Über einen kompletten Ausfall wäre ich trotzdem mehr als enttäuscht gewesen.

Bunt, bunter, am buntesten

Nicht nur die Politiker begrüßen das Fest ganz besonders, es ist ein Aushängeschild für die Vielfalt der Kulturen. Es zeigt die Weltoffenheit der Berliner Hauptstadt. Vor allem jetzt, da in Berlin viele Menschen aus Krisengebieten neu angekommen sind und es nicht nur freundliche Stimmen gibt, ist der Karneval eine der Möglichkeiten ein Zeichen für Vielfalt, Miteinander und Zusammenhalt zu geben.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung wie immer am Pfingstwochenende vom 2. bis 5. Juni 2017 statt, also von Freitag bis Montag. Nicht aller Tage ist Berlin so schön und bunt wie beim Karneval der Kulturen: Zahlreiche Gruppen aus unterschiedlichen Nationalitäten zeigen auf und vor fahrenden Wagen ihre Künste, bunt verkleidet, und dabei spielen Musik, Tanz, eine Performance sowie bildende Künste und Akrobatik eine große Rolle. Sie verzaubern Groß und Klein mit einem magischen Gefühl.

Die Route führt vom Hermannplatz über die Hasenheide sowie die Gneisenaustraße, die Yorckstraße bis hin zur Möckernstraße. Um 12:30 Uhr geht es los, der Umzug beginnt am „Her mir geht es gutmannplatz“. Doch, wie schon oben erwähnt, ist nicht nur ein Besuch vom Umzug selbst es Wert, auf das Straßenfest zu gehen. Der Blücherplatz lädt seine Besucher dazu ein, eine Vielfalt von Kulturen und leckerem Essen zu entdecken, gerade der Gaumen wird hier angesprochen, um sich zwischendurch zu stärken. Die Bühnen zeigen ein buntes Programm. Zudem nutzen Vereine und Unternehmen die Gelegenheit dazu, die Zuschauer an Informationsständen zu informieren. Insgesamt gibt es rund 350 Stände. Mir persönlich gefallen vor allem die improvisierten Musikeinlagen. Dazu muss man eigentlich nur auf der Wiese sitzen und abwarten.

Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska

Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska
Polnisches Filmfestival in Berlin: FilmPolska

Vor ein paar Wochen war ich im Babylon zum Festival FilmPolska, das allererste Mal, und dass obwohl die Veranstaltung schon einige Jahre stattfindet. Die bekannte Veranstaltung FilmPolska ist in Berlin das größte Festival im Ausland, welches polnische Filme zeigt. Auf dem Festival sind alljährlich in der Zeit vom April und Mai an verschiedenen Orten in Berlin neue und spannende, polnische Filmproduktionen vom vergangenen Jahr zu sehen. Schirmherr dieser Veranstaltung ist das Medienboard aus Berlin.

Die Veranstaltung richtet ihren Blick ausschließlich auf das Filmland Polen, und bereitet mit einigen Side-Events eine Plattform für den Austausch von kreativen, kulturell interessierten Menschen. Es soll vor allen eine Verbindung zwischen den Kinogängern und den Filmemachern geschaffen werden. Für Berliner sowie für die Gäste bietet das Festival einen besonderen und unvergesslichen Einblick in den zeitgenössischen polnischen Film.

Es werden verschiedene Werke gezeigt, die sonst nur selten im deutschen Raum zu sehen sind. Es ist also eine lohnenswerte Gelegenheit seinen Horizont zu erweitern.

Das Erlebnis möchte ich nicht missen

Meine ersten Eindrücke bei dem Festival FilmPolska, den ich bekam, waren längere Schlangen an der Bar, viele herzliche Umarmungen und ein mitreißendes, lautes Gelächter. In dem alten Kino Babylon, welches sich in der Rosa-Luxemburg-Straße befindet, lief eine Dokumentation mit dem Titel „You Have No Idea How Much I Love You” von dem Filmemacher Pawel Lozinski. Im Saal, welcher sehr voll war, eröffnete Jenni Zylka, eine Kulturkolumnistin als Moderatorin des Festivals und den Abend. Dieser stand unter dem Motto „Berlin sieht Polnisch“. Alle die in Polen im Filmgeschäft einen Rang und Namen haben, waren gefühlt dort vor Ort und so kamen auch zahlreiche Gäste, welche mit dem Applaudieren zunächst gar nicht mehr aufhören wollten. Die diesjährigen Mitglieder der Jury waren u. a. Marcin Malaszczak, ein Filmproduzent, und Bernd Buder. In einem fließenden deutschpolnischen Mix der Sprachen gelang es den Veranstaltern eine überaus angenehme Atmosphäre zu schaffen, welche uns Gästen deutlich machte, wie bedeutend polnische Filme auch für unsere deutsche Kultur sind, und besonders, wie wichtig eine Zusammenarbeit auch zukünftig für einen Kulturaustausch zwischen der deutschen und polnischen Kultur ist.

Die Neuerung von FilmPolska der WETTBEWERB

Zum aller ersten Mal wurde diesmal ein Wettbewerb abgehalten. Die gezeigten Beiträge vom Wettbewerb wurden durch die Leitung des Festivals nominiert. Für den Wettbewerb wurden Spielfilme, Animationsfilme, Dokumentarfilme und auch hybride Formen, welche eine Spieldauer von mindestens einer Stunde hatten, zugelassen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Nachwuchs der polnischen Regie, deswegen nahmen insbesondere die Regisseurinnen sowie Regisseure am Wettbewerb teil. Insgesamt wurden am Ende sieben aktuelle Filme prämiert. Dabei standen filmische Werke im Fokus, welche einen progressiven, frischen und kritischen Anspruch hatten und somit auch das Potential besitzen, das polnische Kino zukünftig zu prägen und mitzugestalten.

Nominierte Filme 2017

Spielorte für das Programm: Die Orte waren in der Stadt gut verteilt: Babylon, Filmclub FSK Kino am Oranienplatz, Club der polnischen Versager, Zeughauskino, Brotfabrik, Kino Arsenal, Polnisches Institut Berlin und einige andere, kleine Kinos.

Wann fand es statt? 03. bis 10. Mai 2017 – Die Termine für das kommende Jahr 2018 werden noch bekannt gegeben, informieren könnt Ihr Euch auf der Berlin-Seite oder direkt beim Kino Babylon.

Preise: Tickets kosten circa 5 Euro