Monthly Archives: May 2018

Immobilie und Erbengemeinschaft

Immobilie und Erbengemeinschaft

Es gibt sehr viele Fälle, mit denen ich vertraut bin, wo sich Geschwister wegen des Erbes streiten. In den meisten Fällen können sie sich nicht entscheiden oder eine Lösung finden, welche Immobilie wem gehören sollte. Dabei treten nicht nur solche Probleme auf, sondern auch richtige rechtliche Probleme, die dann zu unerwünschten Lösungen führen. Die Erbschaft ist eine komplizierte Sache und sollte immer gut bedacht werden. Nach dem Tod eines Familienmitglieds muss man natürlich sein Besitztum verteilen. Das erfolgt am einfachsten, wenn der Verstorbene zu seiner Lebenszeit ein Testament hinterlassen hat. Dort wird dann genau aufgeführt, wer was bekommt. Doch das Problem taucht dann auf, wenn es kein Testament gibt und sich die Nachfolger selber einigen müssen. Nach dem Tod des Familienmitglieds gründen die Miterben eine Erbengemeinschaft. Somit werden sie gemeinsam zu Eigentümern des Erbes erklärt, bis das Erbe verteilt wird. Wenn beispielsweise ein Haus im Erbe hinterlassen ist, und nirgendwo der rechtliche Erbe festgelegt ist, stellt sich die Frage, wer das Haus bekommt. Die Erben verfügen erstmal über den Nachlass als Gesamthandeigentum. Das heißt, dass keiner der Eigentümer alleine über das Haus im Nachlass verfügen darf und dass jede Aktion abgestimmt werden muss.

Die Abstimmung

Somit bilden die Erben eine Erbengemeinschaft, die aber keine Rechtsfähigkeit hat. Das kann aber geändert werden, indem die Miterben einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschließen und dadurch gemeinsame bestimmte Regeln aufstellen. Es ist aber wichtig, dass sich die Miterben alle einig sind, was mit der zu erbenden Immobilie passieren soll. Wenn sich alle Miterben in einer Entscheidung einig sind, dann kann das Haus sowohl verkauft, als auch zum Leben benutzt werden. Es ist dementsprechend sehr wichtig, dass alle dieselbe Meinung haben.

Grundbucheintrag der Erbengemeinschaft

Am Anfang ist es wichtig, dass ein Grundbuch berichtigt wird, da in diesem Buch noch immer der Erblasser als Besitzer der Immobilie eingetragen ist. Solange das der Fall ist, können die Miterben nichts mit der Immobilie anfangen. Um also diesen Vorgang zu beantragen, muss man es innerhalb einer Zeitspanne von 2 Jahren nach dem Tod des Erblassers durchführen. Nach diesem Zeitraum kann die Grundbucheintragung viel Geld kosten. Jeder Erbe kann die formierte Erbengemeinschaft ins Grundbuch eintragen. Dafür muss er natürlich einen entsprechenden Antrag stellen und einen bestimmten Nachweis der Erbschaft mitbringen. Meistens reicht der Erbschein dafür, doch wenn ein Testament vorhanden ist, dann kann dieses auch benutzt werden. Weitere Möglichkeiten sind noch in der Bescheinigung der Testamentseröffnung durch das Nachlassgericht vorhanden. Da eine Erbengemeinschaft gegründet wurde, wird das Haus als Gesamthandeigentum ins Buch eingetragen, und nicht als Eigentum eines der Erben. Somit ist es auch rechtlich begrenzt, dass kein Erbe alleine über Teile der Immobilie verfügen kann. Das ist durch verschiedene Formen der Auflösung veränderbar. Wenn die Erben dann das Haus teilen wollen, dann können sie das durch einen Teilauseinandersetzungsvertrag beim Notar machen.

Die Erbengemeinschaft an sich

Es ist also wichtig, dass sich die Miterben einigen, was sie mit der Immobilie machen und wie sie diese verteilen wollen. Auch wenn der Erblasser beispielsweise einem Erbe nur 15 % hinterlassen hat, können sich die Miterben darin einigen, dass er mehr oder weniger bekommt. Es ist also wichtig, dass alle Miterben eine gemeinsame Lösung finden, da nur so der Vorgang abgeschlossen werden kann. In der Regel entscheiden sich die meisten Erbgemeinschaften dazu, dass Haus zu verkaufen und sich das Geld zu teilen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen sie sich dazu entscheiden, dass jedem Erbe ein bestimmtes Zimmer zugeteilt wird, sodass sie alle zusammen in diesem Haus leben können. Es ist egal, wofür sie sich am Ende entscheiden. Hauptsache, alles wird rechtlich dokumentiert und bewiesen.

Wohnungsbau in Berlin geht voran

Wohnungsbau in Berlin geht voran

Hier in Berlin entfacht immer wieder auf ein Neues die Diskussion über Wohnungen. Es geht dabei nicht nur um die Mietpreise und über deren Steigung, sondern ebenfalls um den Wohnungsbau. Viele Leute denken zu diesem Thema, dass der Wohnungsbau hier bei uns viel zu gering wäre, und dass man das Bauen neuer Wohnung ankurbeln sollte. Das ist ja auch nur verständlich, da es der Stadt nur zu Gute käme, mehr und mehr Wohnungen zu haben. Wie steht es jedoch tatsächlich um den Wohnungsbau in Berlin? Die meisten hier scheinen nämlich doch nicht allzu sehr viel Ahnung von diesem Thema zu haben.

Andere Ideen der Stadtentwicklungssenatorin als Neubauten

Die momentane Stadtentwicklungssenatorin hat ganz klar nicht nur auf den Neubau von Wohnungen gesetzt. Sie selbst sagt, dass nicht nur das das Ziel sein sollte. Sie setzt auch darauf, dass die Mieten der bereits vorhandenen Wohnungen nicht radikal ansteigen. So hat sie bspw. mit mehreren der Firmen, welche Wohnungen in Berlin haben und auch bauen, ausgemacht, dass die Mieten nicht mehr als zwei Prozent jährlich ansteigen dürfen.

Fakten zum Wohnungsbau

Das soll jedoch nur nebenbei erwähnt sein. Was den Neubau von Wohnungen angeht, so steht es gar nicht so schlecht, wie allgemein gesagt wird, um ihn. Ich will hier jedoch auf Fakten zu sprechen kommen. Es ist außer Frage, dass nicht so viele Wohnungen neu erbaut wurden, wie es eigentlich nötig wäre. So wurden zwischen 2013 und 2016 rund 70000 Wohnung zu wenig errichtet. Das man zu wenig Neubauten hat bezieht man darauf, dass der Neubau von Wohnungen nicht mit dem Bevölkerungswachstum standhält.

Das ist jedoch an und für sich gar nicht so schlecht, wie man denken könnte. Immerhin scheint es ja so, als könnten alle diejenigen, die es sich leisten können und es vor allem auch wollen, hier wohnen.

Um nun dieses Fehlen von Wohnung auszugleichen, und um den noch kommenden Bedarf zu decken, müsste man bis zum Jahr 2021 20000 jährlich bauen. Da dies jedoch so unrealistisch erscheint, beschränkt sich die momentane Stadtentwicklungssenatorin auf einen geringeren Wert von rund 14000 Wohnungen im Jahr. Dabei beachtet sie nicht das Defizit an Wohnungen, welches noch von früher vorhanden ist.

Nun muss man selbstverständlich sagen, dass es stimmt. Es gibt zu wenige Wohnungen hier in Berlin. Jedoch muss man im gleichen Zug erwähnen, dass es gar nicht so schlecht um das Neubauten steht, wie es oftmals gesagt wird. Es ist zwar noch nicht perfekt, aber ich bin auch zuversichtlich, dass es sich in Zukunft noch bessern wird.

Der Flughafen Tegel als Problemherd

Ein großes Problem bei diesem Thema stellt der Flughafen Tegel dar. Auf dem Gelände, welches heute mit einem Flughafen bebaut wird, hätten unzählige neue Wohnungen Platz gefunden. In Zahlen ausgedrückt hätte man hier ca. insgesamt 9000 Wohnungen errichten können. Da diese Fläche nun nicht mehr bebaut werden kann, muss man sich andere Gebiete suchen. Man muss jedoch sagen, dass dieser Flughafen sehr wohl ein großes Problem ist, wenn man sich mit der Frage nach Neubauten in Berlin beschäftigt.